Nicht mehr meine Union?

merkel-altmaier

Liebe Julia Klöckner, Merkelíàner,

dieser Beitrag spricht vielen Wertkonservativen, einschließlich mir, aus voller Seele.
Viele Gespräche mit ehemals aktiven Union´lern, bestätigen den dargestellten Eindruck und meine Überzeugung, dass mit Merkel ein Ausverkauf der Unionswerte stattfand.
Chancengerechtigkeit, Subsidiaritäts-, Tragfähigkeitsprinzip, Toleranz u.v.m. blieben unter Merkel und ihrem Ganzkörperkondom tragenden Clan auf der Strecke.

Leider!

Doch in einem Punkt widerspreche ich besagtem Artikel.

Unter Merkel ist die Union nicht per se nach links gerückt.

Wo ist der christlich geprägte Arbeitnehmerflügel innerhalb der Union noch zu finden, wo der Wirtschaftsflügel, wo Werteliberalismus, oder die Ausrichtung auf eine gute Zukunft voller Chancengerechtigkeit?

Wo sind Geissler´s-, Blüm´s-, Nell-Breuning`s-, Ketteler`s-, Kant´s-, Pieroth’s, Biedenkopf`s-, Strauß´s-, Kohl´s – Ideen der geistig moralischen Wende, etc. geblieben?

Immer mehr Menschen werden in unserer Gesellschaft „sozial aussortiert“.

Ob, in prekären Arbeitsverhältnissen, oder in der Form das sie in Armut abrutschen, ist nicht mehr die Frage.

Nein, in Wirklichkeit steht die Union unter Merkel für keine Grundrichtung mehr ein.
Sie ist beliebig geworden!

Dem Zeitgeist zugewandt, oder besser gesagt opportunistisch geprägt, steht sie – ja, für was eigentlich noch -?

Der Duden beschreibt wunderbar den heutigen Zustand dieser Union, indem er opportunistisch als: „angepasst, chamäleonartig, prinzipienlos, wetterwendisch; konformistisch; gesinnungslos“ bezeichnet.

Das ist leider zwischenzeitlich auch mein Eindruck einer vormals gelebten Volkspartei, voller innerer Werte.

Nie war ich konservativ im rückwärtsgewandten Denken, eher stets hinterfragend, was erhaltenswert und welche Veränderungen notwendig sind, um ein gerechtes Zusammenleben in unserem Land zu gewährleisten. In manchen Dingen dem damaligen Zeitgeist um Jahrzehnte voraus.

Deshalb bin ich seit frühester Jugend Mitglied in dieser Partei, habe mich fast 30 Jahre ehrenamtlich darin stark engagiert.

Heute frage ich mich, was hält mich noch darin?

Warum die Union noch wählen?

Vielleicht, weil ich die Hoffnung nicht aufgegeben habe, dass sich Merkel und Merkel`ianer rasch erledigen werden.

Vor allem aber, weil es keine andere politische Gruppierung gibt, der ich mehr zutraue als dieser Union.

Auch wenn ich dieses Zutrauen mehr und mehr verliere!

Dank Merkel hat sich, wie uns die Zukunft wohl zeigen wird, die Union zukunftsunfähig gemacht und sich zu einer beliebig austauschbaren Größe innerhalb deutscher Politik entwickelt!

Das ist schade, weil es, nicht nur meiner Meinung nach, gerade vor dem Wechsel in ein digitales Zeitalter, wegen zunehmendem Neoliberalismus und Egoismus, mit einhergehenden gravierenden politischen Herausforderungen, notwendig wäre einer wertepolitische Grundausrichtung in unserer Bevölkerung das Wort zu reden.

Wer das nicht glaubt, der muss nur in Richtung unserer Vorbildnation, der USA, China, oder nach Russland schauen.

Und auch um klar zu machen das Toleranz immer teilbar sein muss.
Der Standpunkt anderer Menschen nie dazu führen darf, diese als rechtsnational oder rassistisch zu bezeichnen und linkspopulistisches Gedankengut zu verniedlichen, dabei die wahren Hintergründe für das Verhalten der Menschen auszublenden.

Wer die Zukunft positiv gestalten will, muss immer auch Vergangenheit und Gegenwart im Auge behalten.
Wissen, was man opfert wenn man Veränderungen durchsetzt und was solche Veränderungen für die betreffenden Menschen bedeutet.

Das die Union unter Merkel diese Fähigkeit verloren hat, das werfe ich allen heutigen Verantwortungsträgern dieser, „meiner“, Union vor.

Beliebigkeit dient nur dem Personenkult, nicht der Umsetzung politischer Verantwortung!

Das hat sich Merkel, und offensichtlich auch die breite Masse ihres Clans, ganz offensichtlich von Merkels großem Ostvorbild und den letzten sechs Jahren Kohl abgeschaut.

Opportunist eben, durch und durch!

Was wir dringend benötigen ist ein Aufstand der Unionsbasis, gegen eine Führungskultur, die nur dazu dient die Führungspersonen gegen Wettbewerb abzusichern.
Eine Kultur verhindert, die den opportunistischen und egoistischen Zielen Einzelner mehr Gestaltungsraum einräumt, als der Zukunftsfähigkeit gelebter christlicher Politik!

Dafür versuche ich zu werben, rufe jeden Interessierten dazu auf diese benötigte Veränderung zu erzwingen.

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