Ode an die Nacht

Sonnenuntergang-Wirbel

Der Tag vergeht, schon sinkt der Sonne Glanz,

am tiefen Horizont vergeh’n dort ihre letzten Strahlen

Ganz weit im Westen – tief – verblüht in dunklem Rot sie ganz!

Wie können wir das Glück sie so zu sehen zahlen

Was uns der Herr in seiner großen Güte

gewährt zu sehen uns fast jeden Tag?

Langsam löst sich aus dem glühend Rot der Wolken

Schimmert der Himmel dort im bunten Farbenspiel

Wie gern würd ich dem Sonnenband dort folgen

Bevor die dunkle Nacht erreicht nun hier ihr Ziel.

Nacht, tiefe Nacht umschließt mich hier auf meinem Posten

hoch droben hier auf meinem Aussichtsstand

Dreh ich bedächtig um mich – schau gen Osten

am Himmel hoch, bis meiner Augen Such‘, den Mond dort fand

Herr segne uns die Nacht, den Tag und auch den Morgen

Verleih der Erde Seelenfrieden

Und uns helf tragen unsre Sorgen

Herr sende Deine Cherubim

Und schütze unsrer Liebsten Weg

Das wir mit Inbrunst singen können

Tagein, tagaus Dein Loblied in die Welt hinaus

Woll’n dankbar sein Dir ewig ohne je zu frömmeln

bis unsern letzten Tag erleben

Auf dieser schönen Erde hier

Gehen erlöst und dankbar dann – von hier zu Dir nach Haus

(©G. J.Wagner)

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