Mein Vaterland

Hieß einst in wohlbekanntem Liede

es, von der Maas bis an die Memel

hoch die Hand und auf zum Siege

von der Etsch bis an den Belt

stell Dein Licht schnell unter‘n Schemel

geh auf Tour werd schnell Gesell

Längst vergessen sollten diese Strophen

sein – auch „über alles in der Welt“

heute zwing‘n uns Katastrophen

Deutschland leih uns schnell ein Zelt

„Am deutschen Wesen,

sollen nun genesen“

ach so viele Staaten heut

wer hier die viele Armut sieht, versteht,

dass sich darob‘, ganz sicher nicht ein jeder freut.

Einigkeit und Recht und Freiheit

vergebt mir bitte und Verzeiht.

Wenn ich zweifle am Verstand.

Für mein deutsches Vaterland

Minderheiten gleiches Recht

während Ackermann und Co.-

in „Merkel’s“ Kanzleramte zecht,

Zehntausende nicht einmal wissen-

hinzulegen sich im Heim.

Singe ich – nur ungern diesen Reim!

Deutschland meiner Väter Stätte

wenn ich was zu sagen hätte

wär vor‘m Gesetze jeder gleich

und ganz egal ob arm ob reich

Tragfähigkeit würd stärker ich einbinden

Milliarden nicht mehr schnell verschwinden

wer zu uns kommt der ist sehr gerne Gast

bis er die Bürgerschaft verdient sich hat.

Mag sein, dass man als Rechts verschreit mich

wird offenkundig dieser Wisch?

Doch sollt im Aug man behalten

Jahrzehnte lang versucht ich zu gestalten

was als „political correctness“, heut gesehn.

All dass, was andrer heut als links verwaltet,

Hab mei’m Glauben nach – in treue – ich gestaltet!

« La loi que je suis » – das Gesetz bin ich!

Französische Geschichte lehrt uns dieser Wisch.

Jedoch auch, was passiert, wenn Herrscher

– über’s Volke sich erheben,

und über grölend Meute sie

– am Ende schwebten.

„…et respice finem“ – denn bedenke das Ende

seit Jahrtausenden schon – belehrt uns diese Redewende.

Nur unsre Obrigkeit das offensichtlich nicht versteht,

Wie anders soll man sonst begreifen, was unsre Kanzlerin begeht?

Gar vielen Menschen geht es gut in diesem, unsrem Land

und, soweit wir heut – auch können schauen,

sind weit und breit Nationen, kaum auf ähnlich gutem Stand.

Doch tun unsrer Kinder Zukunft wir verbauen

wenn wir ein weiter so für uns erlauben

drehn wir an unsrer Kinder Daumenschrauben

wenn wir beschränken nicht was heut geschieht.

Dann wird der alte Spruch mit Recht gefüllt

der das Gesagt von mir umhüllt.

„Wenn ich an Deutschland denke in der Nacht,

werde ich um meinen Schlaf gebracht“!

Verstehn wir das, dann können weiter stolz wir swingen –

Gastfreundlich sein, weltoffen und für Minderheiten gut

Und können unsrem Volk, der Welt, zur Ehre endlich singen

In Zukunft unser deutsches Lied

(©G. J. Wagner, 24.07.2017)

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