Mein lieber goldiger Luca

Happy Birthday mein lieber Luca
Dein Opa Gisbert
Mein lieber Luca,

Dein Opa Gisbert kann leider an Deinem ersten Geburtstag nicht bei Dir sein.

Ist nicht schön, doch denke ich ganz viel an Dich und lach gedanklich mit Dir, Deinen wunderschönen großen Augen und Deinem so bezaubernden Lachen.

Ich wünsche Dir von ganzem Herzen das es Dir gut geht, es Dir nie an etwas fehlt, Du stets gesund bleibst, Du nie über fehlendes Wohlergehen, Glück, Liebe der Deinen und Erfolg nachdenken musst!
Und vor allem, dass Du, sollten doch irgendwann einmal für Dich schwierigere Zeiten auftreten, immer Dich liebende Menschen um Dir hast, die Dich auch mal ein Stückchen Deines Weges stützen.

Du bist mir wichtig und jeder Mensch ist die Summe seiner Träume und dem was er daraus macht.

Darum Träume stets, don’t even give up,ever!

Ich hab Dich lieb.
Opa G….

Hey Leute, Ich bin’s , Luca.
Bin heute ein Jahr geworden, geboren am 30.08.2017

Schön das es mich gibt! Groß bin ich, gell?

Schon ganz, ganz lang vor Deiner Zeit
Sah ich Deine Mama, wusst instinktiv deshalb Bescheid

Kannte meine Maus doch viel zu gut
Als das verheimlichen Sie mir was tut
Als sie da auf Eurer Treppe stand
Wie fraulich ich sie damals fand

Doch all das stand ihr ziemlich gut
Wusste gleich’s wird ein Bub

Beim Kaffee trinken war es mir gewiss
Das da ein Braten in der Röhre ist
Und dieser Braten bist jetzt Du
Wunderschön, dass geb ich gerne zu
Du bist geboren um zu leben
Durftest bisher schweben
Im Maxi Cosi, Deiner Wipp
Hattest alles, das war hipp

Jetzt darfst viel Neues Du entdecken
Hin- und herlaufen, Dich verstecken
Mit Rambo necken, Ringo kosen
Auf Dich warten noch so viele Rosen

Deine Eltern lieben Dich so sehr
Mama fällt Abschied nehmen von Dir schwer
Aileen die neckt besonders gern
Dich, möcht knuddeln ständig, würd ich schwörn

Opa, Oma sind stets gern um Dich herum
Genießen Deine Entwicklung, Freude, manchmal stumm
Berauschend ist es heut zu sehen
Was in dem einen Jahr seither geschehen
Als wir das erste Mal Dich hielten in dem Arm
Ein kleines goldig Bündel und so herrlich warm
Du hast so herrlich gut gerochen
Hab mich sofort in Dich verschossen
GLÜCK, ZUFRIEDENHEIT, WOHLERGEHEN

Der erste Tappser den du machst
Die helfend Hand, welch deiner wacht
Dein erster unsicherer Schritt
Den eine liebende Person macht mit
Das frohe Strahlen in den Augen
Der Eltern, Freunden, welche die Sorgen dir rauben
Der erste Kuss auf Deines Babys nackten Po
Dessen erfrischendes Lachen macht dich froh
Der erste Blick in dessen strahlende Augen
Welcher Dir vor Glück schier den Atem tut rauben

Das Aufgehen einer wunderschönen Blüte
Lässt uns schaun in unseres Schöpfers Güte
Ein Reh welches tritt auf die Lichtung hinaus
Oder das behände Spiel der kleinen Maus
Das rotierende Spiel eines Wasserrad’s
Die funkelnde Gicht, die Du siehst, wenn Du magst
Dann wenn es sich im Sonnenschein schön dreht
Der Wind der Gichttröpfchen herüberweht
Der feuchte Tau, der Deine Füsse nässt
Wenn in der Früh Du über eine Wiese wetzt

Der Sonnenschein, der dich am Morgen weckt
Während dein Ringo dir die Hände leckt
Ein lieber Gruß von jemanden geht dir zu
Den nicht erwartest hättest du
Den Blick freudig überraschter Augen
Solltest mit deiner Güte die Sorgen wem rauben
Kinderspiel, voll Sorglosigkeit, so befreit
Hält beim Zusehen das Glück dir bereit
Die Hand der Mama, die ganz sacht
Dich weckt aus finstrer, dunkler Nacht
Der Kuss des Geistes Odem der dich hüllt
Und Seit um Seite von dir füllt
Du dich im Spiel oder der Arbeit mühst
Atemlos am End das Ergebnis dann siehst

Das klare Wasser, welches Dir an warmen Tagen still
Deinen Durst, deinen Geist und deinen Magen füllt
Ein leckeres Mal, bereitet mit viel Herz
Das du dir münden lässt ganz ohne Schmerz
Der Regenbogen der in schillernd bunten Farben
Der Sonne künd und zeigt des Regens Darben
Der Weihnachtsplätzchen leckerer Duft
Welcher in der Adventszeit stets liegt in der Luft

All das und noch so vieles mehr
Lässt dich im Glücke erstrahlen dahier
Drum wünsch ich dir zum heutigen Tag
Das du dies alles im Leben bald finden vermagst
Die helfend Hand die dich gerne stützt
Und dich im Leben immer schützt
Heile Welt, gute Familie, viele Freunde eben
Kannst behütet sich bewegen
Und schmerzt nach dem Sturz womöglich das Knie
Papa, Mama, die Großeltern bekommen das rasch wieder hi (n).
Ein Kuss auf die Wange, ein liebevoller Blick
Schwupp sind die Schmerzen hinweg und die Sonne zurück.

Wir haben Dich ins Herz geschlossen
Auch wenn’s manchmal roch ganz streng, wenn Du geschossen
Hast Du ein Tor in Deiner Pampers-Hos
Doch so ging’s auch mit Lucatoni los
Musst nicht werden erst ein Fussballstar
Das unser Stern Du bist ist heut schon klar
Und ganz egal was auch passiert
Die Nase läuft, Du Dich am Teerbelag rassierst
Mama, Papa, Aileen wir alle hier sind da für Dich
Weil Du für uns ganz wichtig bist
(©Opa Gisbert, 30.08.2018)

GLÜCK, WOHLERGEHEN, ZUFRIEDENHEIT!

Der erste Tappser den du machst
Die helfend Hand, welch deiner wacht
Dein erster unsicherer Schritt
Den eine liebende Person macht mit
Das frohe Strahlen in den Augen
Der Eltern, Freunden, welche die Sorgen deiner rauben
Der erste Kuss auf Deines Babys nackten Po
Dessen erfrischendes Lachen macht dich froh
Der erste Blick in dessen strahlende Augen
Welcher Dir vor Glück schier den Atem tut rauben

Das Aufgehen einer wunderschönen Blüte
Lässt uns schaun in unseres Schöpfers Güte
Ein Reh welches tritt auf die Lichtung hinaus
Oder das behände Spiel der kleinen Maus
Das rotierende Spiel eines Wasserrad’s
Die funkelnde Gicht, die Du siehst, wenn Du magst
Dann wenn es sich im Sonnenschein schön dreht
Der Wind dir Gicht – Tröpfchen herüberweht
Der feuchte Tau, der Deine Füsse nässt
Wenn in der Früh Du über eine Wiese wetzt

Der Sonnenschein, der dich am Morgen weckt
Während dein Hund dir deine Hände leckt
Ein lieber Gruß von jemanden geht dir zu
Den nicht erwartest hättest du
Den Blick freudig überraschter Augen
Solltest mit deiner Güte die Sorgen wem rauben
Kinderspiel, voll Sorglosigkeit, so befreit
Hält beim Zusehen das Glück dir bereit
Die Hand der Partnerin, die sacht
Dich weckt aus finstrer, dunkler Nacht
Der Kuss des Geistes Odem der dich hüllt
Und Seit um Seite von dir füllt
Du dich im Spiel oder der Arbeit mühst
Atemlos am End das Ergebnis dann siehst

Das klare Wasser, welches Dir an warmen Tagen still
Deinen Durst, deinen Geist und deinen Magen füllt
Ein leckeres Mal, bereitet mit viel Herz
Das du dir münden lässt ganz ohne Schmerz
Der Regenbogen der in schillernd bunten Farben
Der Sonne künd und zeigt des Regens Darben
Der Weihnachtsplätzchen leckerer Duft
Welcher in der Adventszeit stets liegt in der Luft

Die streichelnd Hand, welche dir deine Sorgen verbannt
Sehnsüchtger Kuss, der dir zeigt, hast dich nicht verrannt
Fordernde Küsse voller Inbrunst dir zeigen
Was dir die Partnerin macht ganz zu eigen
Wenn ihr im Kusse euch verliert
Wie schön das ist, wenn das passiert
Der süsse Kuss der Liebsten liegt auf Deinen Lippen
Dann wenn sich finden eurer Zungen Spitzen
Die Sehnsucht, die euch beide bind’t
In deren Sog ihr euch gern wind’t
Das zarte Streicheln eurer Hände
Regt eure Gefühle dann an ganz behände
Wenn ihr nach zartem Liebesspiel
Verliert euch intensiv und ohne Ziel

All das und noch so vieles mehr
Lässt uns im Glücke erstrahlen dahier

(©G.J.Wagner, 25.07.2018)

Verdammter Manager

Gutgelaunt…, kann ich verstehen.
Irgendwann reicht’s auch, zumal er sicherlich so kurz vor der Ernte jede Menge zu tun hat.

Da ne Rolle, dort nen Traktor, oder ein Mähdrescher.
Dann noch Spritzsaison und die laufenden Bau- und anderen Maschinen.

Und so gut wie kein Ausgleich, keine Frau oder Familie.

Wo bleibt da die Work-/Life-/Lovebalance?

Kenne das sehr gut. War seit 1992, 18 Jahre, mit kurzen Unterbrechungen mein tägliches Brot.
Du stürzt Dich in Arbeit nur um darin zu ertrinken!

Am Ende drehst Du Dich immer schneller im Kreis, ohne wirklich was vernünftiges zu erreichen.

Doch was ist die Alternative?

Schneller, flüchtiger Sex, für den Du auch noch bezahlen kannst und der dich auch zusätzlich noch herunterzieht?
Kneipengang mit, möglicherweise verliebten Freundespaar, Spielsucht, Alkohol, rumsitzen in irgendwelchen Tablet-/Nachtbars?

Ja, was glaubst Du wieso ich davon schreibe?

Hab ja auch versucht mit 16 bis 20 h Arbeit fünf Tage die Woche plus mind. 5h am Wochenende zu überleben.

Niemand da, mit dem man Erfolge, Probleme und Niederlagen bereden konnte, immer nur hörte was zu Hause Sch… lief, oder sich über Essenspläne zu unterhalten in den 5 bis 10 Minuten telefonieren am Abend wenn ich anrief.

Da gab es auch viele Zeiten in denen ich nach Auswegen, nach dem Sinn meines Lebens suchte.

Hab auch Dinge in meiner Verzweiflung getan, auf die ich wirklich nicht stolz bin.
Sicher, die geschahen nicht weil ich jemanden abstrafen, betrügen oder verletzen wollte.

Nur weil ich nach etwas suchte, was mir das gab was mir so sehr fehlte…..

Ich habe mit vielen Kollegen gesprochen denen es noch viel schlimmer ging als mir.
Reinste Sexsklaven unterste Schublade.

Nichts gravierendes bei mir. Ein paar mal in Sexclubs, einmal Bordell, jedoch rechtzeitig erkannt, dass mir das nichts bringt, außer ein Haufen Kosten.

Gute Gespräche in der Freizeit waren sehr selten, weil Du bei Kollegen immer aufpassen musstest was Du sagst.
Da oben ist die Luft eng und ein jeder lauert nach Möglichkeiten Dich auszustechen oder sich Vorteile zu verschaffen.

Doch wenn Du 100 Stunden und mehr die Woche ackerst wie ein Pferd, dann suchst Du als erfolgreicher Manager auch Situationen, die dich ganz nach unten bringen.
Warum auch immer?

Du trittst den ganzen Tag nach unten durch, hast nur „Darmbewohner“ um dich, dann brauchst Du die Abreibung, die ich an den Wochenenden „kostenlos“ genießen durfte.

Dann kam ja dazu, dass ich regelmäßig als Interim fungierte.
Bis du da warm wirst, zieht es Dich schon wieder weiter.

Freundschaften sind da verdammt schwer zu gewinnen und zuhause treibt es Dich immer weiter in die soziale Isolation, zumal wenn du dann einen Haufen „Freunde“ hast auf einem Bildungsniveau der stehengebliebenen Partnerin, während du an den täglichen Herausforderungen und Kontakten wächst und wächst.

Und das nicht nur in Richtung positives Wachstum.

Weißt Du, habe das alles bei meiner Partnerin angesprochen.

Übrigens auch das mit den Sexclubs und dem Bordell.

Verständnis ist anders.

Jeder sieht nur den Verdienst und die angenehmen Seiten eines solchen Lebens.

Die Einsamkeit, die schweren Entscheidungen die langen Arbeitszeiten, die Entlassungs-, Kostenverhandlungen mit der Notwendigkeit Leute vor den Kopf zu stoßen sieht keiner, will auch keiner wissen.

Als mir die zwei Geschäftsleute bei Kostenverhandlungen mit einem Herzinfarkt vom Stuhl fielen, habe ich professionell gehandelt, nicht abgehoben, sofort geholfen, zugegriffen.

Doch die nachfolgenden Nächte waren reinster Horror, geheult wie ein Schlosshund weil ich mir Vorwürfe machte, und keiner da, der dich auffängt, stürzt Dich verstärkt in Arbeit.

So gab es viele Situationen, die dich extrem belasten, dich zum „harten Hund,“ machen, machen müssen um in diesem Business zu überleben.

Viele Erfolge, die Du höflich abnickst anstatt vor Freude zu schreien, weil es sich nicht anders gehört.

Tägliche Achterbahnfahrten im Hochgeschwindigkeitsrausch mit 180 Grad Looping, wenn Du dich auf einige ruhige Stunden eingestellt hast und Du dann plötzlich von Ereignissen überrascht wirst, die die Existenz des Unternehmen extrem gefährden, Deinen vollen Einsatz fordern.

Du wirst stündlich gezwungen Deine, deines Unternehmens Grenzen massiv nach außen zu verschieben, Deinen Geschäftspartner in enger gesetzte Grenzen zu verweisen.

Dabei die Bodenhaftung und den persönlichen Anstand nicht zu verlieren ist verdammt schwierig.

Kann sich keiner, konnte ich mir zuvor auch nicht im Traum vorstellen, dass mir so etwas einmal passieren könnte.

Denn es passte auch gar nicht in meine vor 1995 bewiesene ehrenamtliche und private Vitae.

Das einzige was mich tröstete, war, dass ich mein tägliches Business genauso als Berufung auffasste wie alles zuvor.
Ableiten konnte, dass es einem höheren Ziel, dem Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit der von mir betreuten Unternehmen, Erhalt und Sicherung guter Arbeitsplätze diente und mir half meinen Verpflichtungen nachzukommen.

Schlimm wird’s dann, wenn Dir auch noch der Bezug zur Berufung abhanden kommt, wenn äußere Umstände das Ende der Berufstätigkeit erzwingen.

Wenn das „heimkommen“ einem signalisiert, dass man nur mehr fünftes Rad am Wagen, störender Ballast geworden ist, der nicht einmal in der Lage ist, die bisherige wirtschaftlich hervorragende Qualität des Lebens zu gewährleisten!

Jedes gesprochene Wort den Abstand zwischen Dir, den „Deinen“ und ehemaligen „Freunden“ signalisiert und das man es versäumte rechtzeitig einen anderen Weg einzuschlagen!

Was zuvor die „Arbeitswut“ kompensierte, wie willst Du das bei soviel Leere ausgleichen?

Elternschatten

Tränen liefen, laufen ständig über mein Gesicht,

Jahrzehntelanges Grübeln brachte Wahrheit erst an´s Licht.

Kann heute klarer seh´n und immer weniger versteh´n.

Vieles tut so weh – und ich frage mich – wie konnte so etwas Gescheh´n.

Sonntags in aller früh,

War das Schlafen hi’n

Aufstehn angesagt

Weil ihr sonst hämisch nachgefragt

Warum war ich nur so dumm

und viel zu lange stumm.

Habe geglaubt, was ihr gesagt,

nicht hinterfragt, was ihr da tat.

Um Eure Ohren sollte ich es Euch schlagen

Anstatt ständig Angst zu haben zu versagen

Von früher Kindheit an habt ihr geimpft

Das ich selbst niemals wichtig bin

Und ging‘s mir wirklicht richtig Scheisse

Dann gab es nur die alte Weise

Nimm ne Tablette und sieh zu das du kommst

Weil die Arbeit die schafft sich nicht umsonst

So schlimm wird es gewiss nicht sein

Du brichst dabei Dir schon kein Bein.

Und wurd mir etwas mal zu schwer

Bekam ich immer nur zu heehr`n

„Ist das der Dank für all das Gute wir dir taten“

Und wieder einmal habe selbsr ich mich verraten.

Jahrezehntelanges schlucken,

ohne je zu mucken.

Euer Leben ging ja munter weiter,

ich bin in vielem „nur“ gescheitert.

Gescheitert an der Last,

die überlassen Ihr mir habt.

Eine Werkstatt ohne jegliche Vision,

erbracht Euch – mir nie wirklich einen – Lohn.

Schuldenbuckel sagte deshalb man zu Dir,

darum verkauftest Du diese schnell dann mir.

Die Last hatte ich nun auf dem Rücken

Konnt ob der Schulden mich kaum noch bücken.

Weils Euch so viel war kamst Du dann

Und botst die Tankstell zur Pacht mir an.

Den Umbau der alten Werkstatt hatte ich ja gezahlt

Ihr habt jahrzehntelang damit nur geprahlt.

Der half Euch jetzt aus Eurer Not heraus,

sonst hättet Ihr müssen aus dem Haus hinaus.

Denn verpachten die Tankstelle ohne den Shop

das wäre ohne Wenn und Aber gefloppt.

Jetzt plötzlich war mein Umbau wieder gut,

denn der hielt Euch sauber Eure Schnut.

Ich investierte im besten Glauben und Vertrauen erneut

Hab dieses dann vom ersten Tag an stets bereut.

Denn statt wie Ihr sagtet, „wir komm´n schon zurecht“,

habt weiter fröhlich Ihr, mich abgezecht.

Hohe Pacht, jeder Furz wurde extra bezahlt,

finanziert habe ich auch noch den ganzen Salat.

Den Umbau und die Beschaffung der Tankanlagen

Musste mit einer verminderten Provision ich ertragen.

die Einrichtung und Umbau des Tankstellen Shop

hat erneut zehntausende Euro mich gekost.

Für zigtausende Euro richtetet Ihr mir auch Schäden noch an

auf die ich seit 1984 verzichten bereits kann.

Mit Zins und Zinseszins rund zweieinhalb Mio. Euro ihr Leut

Hat mich mein Engagement in Euch gekostet bis heut.

Doch ist es nicht das Geld auf das ich musst verzicht

Es ist und war Vertrauensverlust der das Herz mir bricht.

Habe ich immer nur auf Euch vertraut,

Während Ihr mich als Euer Sklave mißbraucht.

Es heißt, man soll Euch keinen Vorwurf machen,

soll einfach nur beachten,

dass ihr alles habt gegeben,

was euch möglich war im Leben.

Den Schaden den ihr angerichtet,

der wird zu gerne weggedichtet.

Wir soll´n uns nicht als Opfer sehen

und über diesen Dingen stehen.

Diesen Rat bekommt man gern,

doch der Realität ist er so fern.

(c) Gisbert J. Wagner 19.03.2016

Gruppenarbeit

Ängstlich betritt man diesen unsren Gruppenraum

schaut hin und her, sondiert von allen Seiten

noch gestern hätte man nicht daran gedacht im Traum

sich diesen fremden Menschen so zu öffnen –

das eigne Herz zu weiten

Und doch erlebten dankbar wir, bereits am ersten Tag

Das diese Fremde uns wie Freunde werden

nimmt jeder gern in Kauf

Fast keiner sich am End nicht öffnen,

all andern wirklich herzlich mag

die Chemie stimmt, wir teilen Schmerz,

die Trauer, natürlich unsre Freude auch.

Viel Tränen flossen hier in diesen langen Wochen

versuch der Tränen wegen stets gewappnet hier zu sein

voll des Mitgefühls sind wir alle und die Gefühle kochen

denn wenn‘s zur Sache geht, braucht jeder seines Tempo Schein

Viele Wochen gingen so ins Land

Selbst Dieter ist am End bereit – uns Einblick in sein Herz erlauben

ein jeder von uns hier ein Stückchen Heimat fand,

dass jeder dieser Menschen mir am Ende fehlen würd –

mocht ich am Anfang gar nicht glauben

Freundschaften entstanden machten diesen Ort für uns zur Wonne

beim Auseinandergehen ein jeder von uns hatte längst erkannt

was wir erleben durften, wärmte unsre Herzen stärker als die beste Sonne

eine Wohngemeinschaft wäre ideal, und jeder von uns wäre mitgerannt

Doch gilt auch hier wie in ein jedem unsrer Leben

so etwas darf und muss nicht einst zu Ende sein

wenn alle weiterhin ihr Bestes geben

dann wird’s am Ende doch vielleicht dann möglich sein.

Ich sag Euch allen heut – von ganzem Herzen Dank

jede Rose kam aus meinem übervollem Herzen

und freu mich drauf in Kürze –

wieder mal zu sitzen auf dieser Bank

die Hoffnung auf ein baldig´s wiedersehn –

lässt manches mich ertragen

Gibt Kraft mir und ich hoff es geht Euch ebenso

Beim nächsten Wiedersehn –

zu zwei drei wunderschönen Tagen

((©G. J. Wagner, 16.06.2016)