Im Wartezimmer

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Nase popeln wäre jetzt gut,
Zunge rausstrecken,
Kuss auf die Schnut,
Eimer Wasser zum wecken
der Ärztin wär fein
die Pflegehilfe ärgern, lass besser ich sein.

Du siehst, ich sitz hier mit Humor,
wartend darauf das lässt man mich ein,
wie die Biene an der Blüte zuvor,
wünschte Du wärst hier -ja das wäre fein.

Stunden der Muse, der Liebe des Glücks,
sitzend zusammen, erzählen, streicheln und mehr,
gemeinsam frühstücken vom Kuchen ein Stück,
sich zu trennen das fiel uns dann schwer.

Leer war unser Leben bis wir trafen den Baum,
dieser der uns erdet ganz feste im Boden,
Hier beim Spaziergang, oder war es im Traum,
die Chance ist vorbei unser Leben zu roden,
vorbei sind Trauer, Trübsal und auch Leid,
das Leben, die Lust und die Liebe sind schön,
unser aller Leid sei endlich vorbei
und wir freun uns darauf, uns einst wieder zu sehn.

(©G. J.Wagner)

ODE AN DIE LIEBSTE

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Hier scheint die Sonne mir auf’s Haupt-

Durch’s Fenster tritt sie ein die Gute.

Habe durch’s Fenster ich geschaut

Träumte davon zu küssen Dich auf Deine süße Schnute.

Herbei, herbei oh Wandersmann

Nimm auf die Reis´ mich mit – im schnellen Lauf

auf das die Liebst ich sehen kann

Bevor – ja bevor sich senkt der Sonne Lauf

Und Nacht erstreckt sich hier im Lande

Dann möchte ich halten sie in meinem Arm

Liebkosen, streicheln, küssen ist dann keine Schande

Wenn sich ihr Körper schmiegt an meinen warm,

der Liebe Sog uns treibt zum Höhepunkt

senk ich mein Haupt, still voll des Glücks und voller Scham

halt Schützend über sie den Arm dann Stund um Stund

(©G. J.Wagner)

Morgenröte, der Himmel lacht

Dies ist die Kurzfassung des Beitrags.

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Schön geträumt, nach guter Nacht

Danke Herr für deine Güte

Bin erfrischt ich aufgewacht

Nach langem Schlaf von deiner Engel Schar behütet

Schau ich nun auf, zum Himmel hoch empor

Lächeln umspielt zart mein Gesicht

Morgenröte in ihrer herzlichsten Bravour

Rotgülden steht am Firmament der Sonne Gicht

Tief einatmend tanke ich auf deinen Odem

Herr lass den Tag sein gut, wie meine Nacht,

Breite schützend deiner Cherubine Schwingen

Über uns aus – gib gut auf uns acht

Zum Dank wir Deine Größe und Güte besingen

Du bist uns Alpha als auch Omega

Wer auf dich baut, der geht doch nie verloren

Von Anbeginn der Welt bist für uns da

Und doch hat mancher einer sich gegen dich verschworen

Der Tag kann kommen Herr, ich bin bereit

Und solltest du in deiner Güte dich besinnen

Zu rufen mich da’s Ende ist so weit

Dann geh ich gern – ich kann doch nur gewinnen

(©G. J. Wagner)