Adieu

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Adieu, sag ich dies kleine Wort –

Dreh mich herum und bin dann fort!

Leg ab den Körper Kokon gleich – und all die andern Ding,

mein Geist ist frei – gleich einem Schmetterling.

Ohne Bürde, ohne Last flieg ich dahin,

bis ich bei meinem Stern dann bin.

Von dort aus über euch ich wache,

und gemeinsam mit euch lache,

fort ist die Last und fern das Weh,

weshalb ich freudig von euch geh.

Befreie euch von meiner Fessel,

und sorg auch noch für volle Kessel,

mein Vorbild hoffe ich dann doch,

zieht euch ganz schnell aus tiefem Loch.

besser ein schreckenvolles End,

als das der Schreck find nie ein End!

Adieu, sag ich dies kleine Wort –

Dreh mich herum und bin dann fort!

(©G. J. Wagner, Juli 2006)

„Liebe- und Aller-lei“

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Das Leben ist ein großes Spiel
Gesundheit unser größtes Ziel
am schönsten wäre es gewesen
müssten nie mehr wieder, wir genesen

Kraft strotzend, gehend auf die Pirsch
Laufen, schön und stolz, graziös, ein Hirsch
Nichts tut uns weh, ein Leben lang
auch würd es uns nicht Angst und bang

Du liegst in seinem Bette gern
langweilig wírd´s Euch niemals wer’n
hörst Musik gern, auch in deinem Bett
liegst neben ihm dann, ach wie nett
Wie Eva einst am Baum ganz nackt
Er wüsste schon wie man Dich packt

Auch wenn´s nicht zu beweisen war
dass er nicht dieser Gabe rar
sein Mund in Deines Halses Beule
tief drinnen dann erblüht die Keule

Dein Körper den erkund er gern
würd stündlich sich mit Dir verzehrn.
Sinnlicher Duft so schöner Brüst
was dann zu tun, er sicher wüsst

Die Zunge wandert immer weiter
In Deinem Nabel wird´s schön heiter
Während seiner Hände Spiel
führ´n Euch zum „gemeinen“ Ziel.

Die Zunge fährt nun sanft und weich
der Lippen Rand tief in den Teich
begleitet stets von Deiner Hand und Mund
erhebt er sich, wird hart und rund

Seine Zähn und Zung Dich sanft massieren
Schon kann Dein Zittern er verspüren
Ihr nähert Euch dem Höhepunkt
würd tun dies gerne Stund um Stund

(©G. J. Wagner)

Ode an die Nacht

Sonnenuntergang-Wirbel

Der Tag vergeht, schon sinkt der Sonne Glanz,

am tiefen Horizont vergeh’n dort ihre letzten Strahlen

Ganz weit im Westen – tief – verblüht in dunklem Rot sie ganz!

Wie können wir das Glück sie so zu sehen zahlen

Was uns der Herr in seiner großen Güte

gewährt zu sehen uns fast jeden Tag?

Langsam löst sich aus dem glühend Rot der Wolken

Schimmert der Himmel dort im bunten Farbenspiel

Wie gern würd ich dem Sonnenband dort folgen

Bevor die dunkle Nacht erreicht nun hier ihr Ziel.

Nacht, tiefe Nacht umschließt mich hier auf meinem Posten

hoch droben hier auf meinem Aussichtsstand

Dreh ich bedächtig um mich – schau gen Osten

am Himmel hoch, bis meiner Augen Such‘, den Mond dort fand

Herr segne uns die Nacht, den Tag und auch den Morgen

Verleih der Erde Seelenfrieden

Und uns helf tragen unsre Sorgen

Herr sende Deine Cherubim

Und schütze unsrer Liebsten Weg

Das wir mit Inbrunst singen können

Tagein, tagaus Dein Loblied in die Welt hinaus

Woll’n dankbar sein Dir ewig ohne je zu frömmeln

bis unsern letzten Tag erleben

Auf dieser schönen Erde hier

Gehen erlöst und dankbar dann – von hier zu Dir nach Haus

(©G. J.Wagner)

Im Wartezimmer

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Nase popeln wäre jetzt gut,
Zunge rausstrecken,
Kuss auf die Schnut,
Eimer Wasser zum wecken
der Ärztin wär fein
die Pflegehilfe ärgern, lass besser ich sein.

Du siehst, ich sitz hier mit Humor,
wartend darauf das lässt man mich ein,
wie die Biene an der Blüte zuvor,
wünschte Du wärst hier -ja das wäre fein.

Stunden der Muse, der Liebe des Glücks,
sitzend zusammen, erzählen, streicheln und mehr,
gemeinsam frühstücken vom Kuchen ein Stück,
sich zu trennen das fiel uns dann schwer.

Leer war unser Leben bis wir trafen den Baum,
dieser der uns erdet ganz feste im Boden,
Hier beim Spaziergang, oder war es im Traum,
die Chance ist vorbei unser Leben zu roden,
vorbei sind Trauer, Trübsal und auch Leid,
das Leben, die Lust und die Liebe sind schön,
unser aller Leid sei endlich vorbei
und wir freun uns darauf, uns einst wieder zu sehn.

(©G. J.Wagner)

ODE AN DIE LIEBSTE

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Hier scheint die Sonne mir auf’s Haupt-

Durch’s Fenster tritt sie ein die Gute.

Habe durch’s Fenster ich geschaut

Träumte davon zu küssen Dich auf Deine süße Schnute.

Herbei, herbei oh Wandersmann

Nimm auf die Reis´ mich mit – im schnellen Lauf

auf das die Liebst ich sehen kann

Bevor – ja bevor sich senkt der Sonne Lauf

Und Nacht erstreckt sich hier im Lande

Dann möchte ich halten sie in meinem Arm

Liebkosen, streicheln, küssen ist dann keine Schande

Wenn sich ihr Körper schmiegt an meinen warm,

der Liebe Sog uns treibt zum Höhepunkt

senk ich mein Haupt, still voll des Glücks und voller Scham

halt Schützend über sie den Arm dann Stund um Stund

(©G. J.Wagner)

Nicht mehr meine Union?

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Liebe Julia Klöckner, Merkelíàner,

dieser Beitrag spricht vielen Wertkonservativen, einschließlich mir, aus voller Seele.
Viele Gespräche mit ehemals aktiven Union´lern, bestätigen den dargestellten Eindruck und meine Überzeugung, dass mit Merkel ein Ausverkauf der Unionswerte stattfand.
Chancengerechtigkeit, Subsidiaritäts-, Tragfähigkeitsprinzip, Toleranz u.v.m. blieben unter Merkel und ihrem Ganzkörperkondom tragenden Clan auf der Strecke.

Leider!

Doch in einem Punkt widerspreche ich besagtem Artikel.

Unter Merkel ist die Union nicht per se nach links gerückt.

Wo ist der christlich geprägte Arbeitnehmerflügel innerhalb der Union noch zu finden, wo der Wirtschaftsflügel, wo Werteliberalismus, oder die Ausrichtung auf eine gute Zukunft voller Chancengerechtigkeit?

Wo sind Geissler´s-, Blüm´s-, Nell-Breuning`s-, Ketteler`s-, Kant´s-, Pieroth’s, Biedenkopf`s-, Strauß´s-, Kohl´s – Ideen der geistig moralischen Wende, etc. geblieben?

Immer mehr Menschen werden in unserer Gesellschaft „sozial aussortiert“.

Ob, in prekären Arbeitsverhältnissen, oder in der Form das sie in Armut abrutschen, ist nicht mehr die Frage.

Nein, in Wirklichkeit steht die Union unter Merkel für keine Grundrichtung mehr ein.
Sie ist beliebig geworden!

Dem Zeitgeist zugewandt, oder besser gesagt opportunistisch geprägt, steht sie – ja, für was eigentlich noch -?

Der Duden beschreibt wunderbar den heutigen Zustand dieser Union, indem er opportunistisch als: „angepasst, chamäleonartig, prinzipienlos, wetterwendisch; konformistisch; gesinnungslos“ bezeichnet.

Das ist leider zwischenzeitlich auch mein Eindruck einer vormals gelebten Volkspartei, voller innerer Werte.

Nie war ich konservativ im rückwärtsgewandten Denken, eher stets hinterfragend, was erhaltenswert und welche Veränderungen notwendig sind, um ein gerechtes Zusammenleben in unserem Land zu gewährleisten. In manchen Dingen dem damaligen Zeitgeist um Jahrzehnte voraus.

Deshalb bin ich seit frühester Jugend Mitglied in dieser Partei, habe mich fast 30 Jahre ehrenamtlich darin stark engagiert.

Heute frage ich mich, was hält mich noch darin?

Warum die Union noch wählen?

Vielleicht, weil ich die Hoffnung nicht aufgegeben habe, dass sich Merkel und Merkel`ianer rasch erledigen werden.

Vor allem aber, weil es keine andere politische Gruppierung gibt, der ich mehr zutraue als dieser Union.

Auch wenn ich dieses Zutrauen mehr und mehr verliere!

Dank Merkel hat sich, wie uns die Zukunft wohl zeigen wird, die Union zukunftsunfähig gemacht und sich zu einer beliebig austauschbaren Größe innerhalb deutscher Politik entwickelt!

Das ist schade, weil es, nicht nur meiner Meinung nach, gerade vor dem Wechsel in ein digitales Zeitalter, wegen zunehmendem Neoliberalismus und Egoismus, mit einhergehenden gravierenden politischen Herausforderungen, notwendig wäre einer wertepolitische Grundausrichtung in unserer Bevölkerung das Wort zu reden.

Wer das nicht glaubt, der muss nur in Richtung unserer Vorbildnation, der USA, China, oder nach Russland schauen.

Und auch um klar zu machen das Toleranz immer teilbar sein muss.
Der Standpunkt anderer Menschen nie dazu führen darf, diese als rechtsnational oder rassistisch zu bezeichnen und linkspopulistisches Gedankengut zu verniedlichen, dabei die wahren Hintergründe für das Verhalten der Menschen auszublenden.

Wer die Zukunft positiv gestalten will, muss immer auch Vergangenheit und Gegenwart im Auge behalten.
Wissen, was man opfert wenn man Veränderungen durchsetzt und was solche Veränderungen für die betreffenden Menschen bedeutet.

Das die Union unter Merkel diese Fähigkeit verloren hat, das werfe ich allen heutigen Verantwortungsträgern dieser, „meiner“, Union vor.

Beliebigkeit dient nur dem Personenkult, nicht der Umsetzung politischer Verantwortung!

Das hat sich Merkel, und offensichtlich auch die breite Masse ihres Clans, ganz offensichtlich von Merkels großem Ostvorbild und den letzten sechs Jahren Kohl abgeschaut.

Opportunist eben, durch und durch!

Was wir dringend benötigen ist ein Aufstand der Unionsbasis, gegen eine Führungskultur, die nur dazu dient die Führungspersonen gegen Wettbewerb abzusichern.
Eine Kultur verhindert, die den opportunistischen und egoistischen Zielen Einzelner mehr Gestaltungsraum einräumt, als der Zukunftsfähigkeit gelebter christlicher Politik!

Dafür versuche ich zu werben, rufe jeden Interessierten dazu auf diese benötigte Veränderung zu erzwingen.

Morgenröte, der Himmel lacht

Dies ist die Kurzfassung des Beitrags.

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Schön geträumt, nach guter Nacht

Danke Herr für deine Güte

Bin erfrischt ich aufgewacht

Nach langem Schlaf von deiner Engel Schar behütet

Schau ich nun auf, zum Himmel hoch empor

Lächeln umspielt zart mein Gesicht

Morgenröte in ihrer herzlichsten Bravour

Rotgülden steht am Firmament der Sonne Gicht

Tief einatmend tanke ich auf deinen Odem

Herr lass den Tag sein gut, wie meine Nacht,

Breite schützend deiner Cherubine Schwingen

Über uns aus – gib gut auf uns acht

Zum Dank wir Deine Größe und Güte besingen

Du bist uns Alpha als auch Omega

Wer auf dich baut, der geht doch nie verloren

Von Anbeginn der Welt bist für uns da

Und doch hat mancher einer sich gegen dich verschworen

Der Tag kann kommen Herr, ich bin bereit

Und solltest du in deiner Güte dich besinnen

Zu rufen mich da’s Ende ist so weit

Dann geh ich gern – ich kann doch nur gewinnen

(©G. J. Wagner)