VIXI – ICH HABE GE – ÜBERLEBT

VIXI

GEREIMTES UND „UN“GEREIMTES
„ICH HABE GE-/ ÜBERLEBT“

Gisbert J. Wagner

VIXI, ICH HABE GE-ÜBERLEBT
INHALTSÜBERSICHT
„VIXI – ICH HABE GELEBT“ 4
„ Im Zeichen des Löwen “ 5
„ Gute Mächte “ 20
„ Vater “ 22
„ Life “ 24
„Grüsse“ 25
„Morgenröte – der Himmel lacht“ 26
„ Glück, Wohlergehen, Zufriedenheit “ 28
„Kain und Abel“ 31
„Wenn ich an dich denke“ 38
„Menschenwürde“ 40
„Im Wartezimmer“ 45
„Ode an die Nacht“ 47
„Adieu“ 49
„Vaterland“ 51
„Ode an die Liebste“ 54
„Gruppenarbeit“ 56
„Weiterleben auf dem Erdenzoo“ 59
„Eingemauert“ 61
„Liebe- und Aller-lei“ 65
„Freude schöner Götterfunken“ 68
„Vielleicht“ 73
„Reinhessen“ 78
„Elternschatten“ 86
„Von Feld und Reben I“ 90
„Gau – Bickelheimer Lied“ 94
„Von Feld und Reben II“ 96
„Nebelland“ 103
„Woodstock“ 105
„Meine geliebte Klarinette“ 107
„Herbstzeit“ 109

„ GUTE MÄCHTE “
Von guten Mächten treu – und – still umgeben,
Behütet und getröstet wunderbar,
so will ich dieser Tage mit Euch leben
Und mit Euch gehen in ein neues Jahr

Noch will das alte unsre Herzen quälen,
noch drückt uns böser Tage schwere Last.
Ach Herr, gib unsren aufgescheuchten Seelen,
dass Heil, dass Du für uns bereitet hast.

Und reichst Du uns den schweren Kelch, den bittren,
des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,
so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern,
aus Deiner guten und geliebten Hand.

Doch willst Du uns noch einmal Freude schenken,
an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz,
dann woll´n wir des – Vergangenen – bedenken
und Dir gehört dann unser Leben ganz.

Lass warm und still die Kerzen heute flammen,
die Du in unsre Dunkelheit gebracht,
Führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen,
wir wissen es, Dein Licht scheint uns – auch in der finstren Nacht.

Wenn sich die Stille – nun – tief um uns breitet,
so lass uns hören jenen vollen Klang,
der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet,
als Deiner Kinder hoher Lobgesang.

Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen,
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

Flossenbürg,_Bonhoeffer-Büste

(©Dietrich Bonhoeffer)
„ VATER “

20170819_104605 (2017_11_14 10_23_14 UTC) (2)

Wie oft hab ich nach dir gefleht
Gerufen dich zu kommen, zu helfen mir und mich zu holen
Doch lange ist mein Ruf verweht
Konnt ich der Schuhe viel derweil besohlen

Hätt dringend nötig dich gebraucht
Zu stehen mir an meiner schwachen Seite
Wenn deine Zigarette hättest du geraucht
In meiner Nähe dort, in jener, ach so fernen Weite

Komm her, und hör mein einzig Wort,
Ein Wort, so kinderleicht zu sagen.
Komm her, und geh nicht wieder fort;
Wünscht mir so sehr, brauchte vor dir
dereinst – so lange nie zu zagen.

Ich wartete schon so lange dein;
Und doch ließt es so lang vergeblich sein!
Wie oft sprach ich als Kind dies liebe Wort
So oft und gern, wenn ich gelitten;

Stets hab gehofft gehört würd es am rechten Ort:
Und doch dein Vaterherz ließ sich so leicht nicht bitten.
Wie ist dies Wort so klein, und auch so rein,
Und doch kann keines größer sein.

Nun bin ich längst das Kind nicht mehr,
Das sein musst ich, in jenen Tagen,
Und ach wie lang bist du nicht mehr,
Dem ich mein Leid versuchte oft zu klagen.

Du gingst; doch trat ich für dich ein;
Denn Liebe kann nie sterblich sein.
Drum sprich mein Kind dies schöne Wort, nun du zu mir;
Wünsch mir so sehr, dass niemals fällt so schwer es Dir,
Wie mir es fiel in jenen Jahren
Als ich so früh erwachsen sein,
der Kindheit musst so früh entsagen.

Will deinem Anspruch mich verzehrn,
Deines Vertrauens ach so gern
Mich so viel würdiger erweisen
Als man es mir dereinst verheißen

O, hörtest du’s im Himmel hier
Von aller Sel’gen Mund erschallen!
Sprich „Vater“, drum dies eine Wort zu mir allein,
Und ich will dankbar dir und´s ewig sein!
(©G. J. Wagner, 03.04.2018)

LIFE

Life is worth for being enjoyed day by day!

Yesterday is gone
Tomorrow often sworn
Life is only short
Now is even worth

Carpe Diem

(©G. J. Wagner, 10.08.2018)

„GRÜSSE“                                                                Grüsse gibt’s wie Sand im Meer,
doch selten wiegen sie so schwer,
wie dann wenn ich sie zu Dir sende,              zuvor sie hin und her noch wende,
zermartere gerne mir mein Hirn
weil ich gehaltvoll send sie gern!                          (©G. J. Wagner, 25.07.2018)

„MORGENRÖTE – DER HIMMEL LACHT“

eos-morgenroete-in-bild-und-eigenem-gedicht-220478d0-44db-4757-8b60-ca8f02fa9b3a

Schön geträumt, nach guter Nacht
danke Herr für deine Güte
bin erfrischt ich aufgewacht
nach langem Schlaf von Deiner Engel Schar behütet
schau ich nun auf, zum Himmel hoch empor
Lächeln umspielt zart mein Gesicht
Morgenröte in ihrer herzlichsten Bravour
rot gülden steht am Firmament der Sonne Gicht

Tief einatmend tanke ich auf Deinen Odem
Herr lass den Tag sein – gut – wie meine Nacht
breit schützend Deiner Cherubim Schwingen
über uns aus – gib gut auf uns acht
zum Dank wir Deine Größe und Güte besingen

Du bist uns Alpha als auch Omega
wer auf Dich baut, der geht doch nie verloren
von Anbeginn der Welt bist für uns da
und doch hat mancher einer – sich gegen Dich verschworen

Der Tag kann kommen Herr, ich bin bereit
und solltest Du in deiner Güte Dich besinnen
zu rufen mich – da’s Ende ist so weit
Dann geh ich gern – ich kann doch nur gewinnen                                            (©G.J.Wagner, Mai 2016)

GLÜCK, WOHLERGEHEN, ZUFRIEDENHEIT

Der erste Tappser den du machst
Die helfend Hand, welch deiner wacht
Dein erster unsicherer Schritt
Den eine liebende Person macht mit
Das frohe Strahlen in den Augen
Der Eltern, Freunden, welche die Sorgen deiner rauben
Der erste Kuss auf Deines Babys nackten Po
Dessen erfrischendes Lachen macht dich froh
Der erste Blick in dessen strahlende Augen
Welcher Dir vor Glück schier den Atem tut rauben

Das Aufgehen einer wunderschönen Blüte
Lässt uns schaun in unseres Schöpfers Güte
Ein Reh welches tritt auf die Lichtung hinaus
Oder das behände Spiel der kleinen Maus
Das rotierende Spiel eines Wasserrad’s
Die funkelnde Ficht, die Du siehst, wenn Du magst
Dann wenn es sich im Sonnenschein schön dreht
Der Wind die Gichttröpfchen herüberweht
Der feuchte Tau, der Deine Füsse lässt
Wenn in der Früh Du über eine Wiese wetzt

Der Sonnenschein, der dich am Morgen weckt
Während dein Hund dir deine Hände leckt
Ein lieber Gruß von jemanden geht dir zu
Den nicht erwartest hättest du
Den Blick freudig überraschter Augen
Solltest mit deiner Güte die Sorgen wem rauben
Kinderspiel, voll Sorglosigkeit, so befreit
Hält beim Zusehen das Glück dir bereit
Die Hand der Partnerin, die sacht
Dich weckt aus finstrer, dunkler Nacht
Der Kuss des Geistes Odem der dich hüllt
Und Seit um Seite von dir füllt
Du dich im Spiel oder der Arbeit mühst
Atemlos am End das Ergebnis dann siehst
Das klare Wasser, welches Dir an warmen Tagen still
Deinen Durst, deinen Geist und deinen Magen füllt
Ein leckeres Mal, bereitet mit viel Herz
Das du dir münden lässt ganz ohne Schmerz
Der Regenbogen der in schillernd bunten Farben
Der Sonne künd und zeigt des Regens Darben
Der Weihnachtsplätzchen leckerer Duft
Welcher in der Adventszeit stets liegt in der Luft

Die streichelnd Hand, welche dir deine Sorgen verbannt
Sehnsüchtger Kuss, der dir zeigt, hast dich nicht verrannt
Fordernde Küsse voller Inbrunst dir zeigen
Was dir die Partnerin macht ganz zu eigen
Wenn ihr im Kusse euch verliert
Wie schön das ist, wenn das passiert
Der süsse Kuss der Liebsten liegt auf Deinen Lippen
Dann wenn sich finden eurer Zungen Spitzen
Die Sehnsucht, die euch beide bind’t
In deren Sog ihr euch gern wind’t
Das zarte Streicheln eurer Hände
Regt eure Gefühle dann an ganz behände
Wenn ihr nach zartem Liebesspiel
Verliert euch intensiv und ohne Ziel
All das und noch so vieles mehr
Lässt uns im Glücke erstrahlen dahier

(©G.J.Wagner, 25.07.2018)

 

„Kain und Abel“

/

Wer bin ich? Sie sagen mir oft,
ich träte aus meiner Zelle
gelassen heiter und fest,
wie ein Gutsherr aus seinem Schloss.

Wer bin ich? Sie sagen mir oft,
ich spräche mit meinen Bewachern
frei, freundlich und klar,
als hätte ich zu gebieten.

Wer bin ich? Sie sagen mir auch,
ich träge die Tage des Unglücks
gleichmütig, lächelnd und stolz,
wie einer, der’s Siegen gewohnt.

20160713_140204 (2017_10_30 10_10_05 UTC)

 

 

 

 

 

Bin ich das wirklich,
was andere sagen von mir?
Oder bin ich nur das,
was ich selbst weiß, jetzt und hier?
Und wenn dem so ist –
was bin ich – nur – was?

20160713_1401151844073555.jpg

 

 

 

 

 

 

Unruhig, sehnsüchtig, krank,
wie ein Vogel im Käfig, in seinem Tank
ringend nach dem Odem des Lebens,
würgend danach – doch vermeintlich vergebens.

Wer bin ich? Sie sagen immer wieder mir doch,
ich träge die Tage des Unglücks
gleichmütig, lächelnd und stolz,
der, welcher am End wohl siegt – immer noch?

20160713_140258 (2017_11_14 10_23_14 UTC)

 

 

 

 

 

 

 

Hungernd nach Farben suchend,
stets neue Blumen – Ablenkung buchend,
dürstend nach – der Vögel Stimmen,
gerne in guten Worten schwimmend.

Dürstend nach menschlicher Nähe,
zitternd vor Zorn über Willkür – die ich nicht verstehe.
und kleinlichste Kränkung wirft auf den Boden mich oft.
Bin ich vielleicht gar nicht so stark – am Ende gar soft?

menschenwuerde_haeftlling-gang.jpg;jsessionid=8D40B5D32E713681D7E92F5D4981CB8E

 

 

 

 

 

 

 

Wer bin ich? Sie sagen mir doch,
ich träte aus meiner Zelle
gelassen heiter und fest,
wie ein Gutsherr aus seinem Schloss.

Und doch werde – umgetrieben – ich oft,
getrieben vom Warten auf ganz große Dinge,
ohnmächtig bangend um Freunde gar oft,
deren Besuch ich würde so gerne erzwingen

Zum Beten zu müde und leer,
das Denken und Schaffen fällt schwer.
Matt und zum Abschied bereit,
Jemand der Allen – sich selber – verzeiht?

Wer bin ich – so frag ich mich oft?
Der oder jener – mal hart oder soft?
Bin ich heute denn – dieser
und morgen – Genießer?

Bin ich beides zugleich?
Außen ganz hart und innen ganz weich?
Vor Menschen ein Heuchler?
Tief innen ein Meuchler?

Den wehleidigen Schwächling in mir – veracht – ich,
gleicht der doch dem geschlagenen Heer,
welches in Unordnung weicht – dem Feinde ergibt sich
dessen Leben – jetzt plötzlich – so leer.

auschwitzgeschichte135_v-zweispaltig

 

 

 

 

Wer bin ich, frag ich mich – gar – oft
Einsames Fragen treibt mit mir – seinen – Spott.
Wer ich auch bin, Du kennst mich,
Dein bin ich – mein – Gott

(©G. J. Wagner, 31.01.2018,

Bundesarchiv_Bild_183-R0211-316,_Dietrich_Bonhoeffer_mit_Schülern

 

 

 

Flossenbürg_Arresthof

 

 

 

 

 

 

 

In Erinnerung an – nach – Dietrich Bonhoeffer Juni 1944
R-I-P
Auf das die Erinnerung seines Lebens uns Kraft gibt die Vergangenheit zu überwinden!
„WENN ICH AN DICH DENKE“

emotions-3113087_960_720
Ich schau in den Spiegel – frag mich warum
Du, dass in mir siehst was ich so deutlich verspüre
bin ich doch nur jener Dickbauch-Wurm
als ob jemand wie du, dich für mich interessiertest

Und ich schau in den Spiegel – frag mich warum?

Doch mein Wunsch dich zu sehen
ist so mächtig und stark
meine Arme möcht schützend Dir geben
Dich zu streicheln da, wo Du am liebsten es magst
ist immerzu mein größtes Bestreben.
Ungläubig, staunend und weil´s mir behagt,
Deine Gefühle zu spüren ohne dass du je etwas sagst
lässt´s Herz mir vor Freude erbeben.

Und ich schau in den Spiegel – frag mich warum?

Sachte zu streicheln Deine herrlichen Hände
Deine Gefühle zu spüren ohne dass Du je etwas sagst
Schmetterlinge schwirren in mir behände
Deine Augenbrauen, Deine Nase, Deine Lippen, Dein Kinn
möchte ständig ich liebkosen, streicheln und Küssen
nie hätte ich das auch nur im Traum mich gewagt
doch gehst Du Tagaus und Tagein – mir nicht mehr aus dem Sinn
Ganz egal wo ich bin, ob es Dir gut geht, möchte immer nur wissen

Und ich schau in den Spiegel – frag mich warum?

Meine Hände, nicht von Dir lassen mehr mag,
liegen in deinen Händen und ich spüre dich ganz
weiß wie es dir geht, spüre Dich aus der grössten Ferne Tag
Du siehst ich spür´ genau, seh´ Deines Herzens Glanz
und bin ich noch so fern von Dir
ich spüre Dich, als stündest Du ganz nah bei mir.

Und ich schau in den Spiegel frag mich warum?

Bis der Erkenntnis Glanz erhellt mein Gesicht
ganz tief im Innern – Du hast mich erkannt
es ist nicht mein Körper und nicht mein Gewicht
die inneren Werte – Dich haben gebannt.
Und ich schau – nicht mehr – in den Spiegel,
und frage – nicht mehr – warum.
(©G. J. Wagner, Mai 2016)
„MENSCHENWÜRDE“

die_wuerde-1309

Manche Menschen können nicht verspüren,
das andre ungern Sie verlieren.
Sie sehen nicht wie gern man sie doch hat
sind daher ihres Lebens sehr schnell satt.

Sie fühlen nicht die Würde des Respekts
den jeder Mensch an ihnen schätzt

Sie sehen nicht das Sehnen in den Augen der
Mitmenschen ihrer heimlichen Verehrer.
erkennen nicht wie gerne man sie hat,
sind daher Ihres Lebens sehr schnell satt.

Ihrer natürlichen Würde wurden sie sich nie bewusst
fühlen sich daher sehr schnell ausgenutzt
wenn sie ohne auf sich selbst zu achten
sich an Ehrenamt oder zur Hilfe anderer machten

627A

Nie gibt es Zweifel, Hinterfragen oder gar der Ausflüchte viel
Stets steht die Hilfe im Vordergrund als Ziel

Sie fragen nie danach was dieser Einsatz Ihnen bringt
Nur fragt ihr Herz danach was der Mensch in Not damit gewinnt
Sobald sie sehen das der Nächste ohne Hilfe leidet
wird angepackt, der Eigennutz stets ausgeweidet.

Sie tragen meist das Herz am rechten Fleck
obschon manch einer selbst, ganz dringend Hilfe nötig hätt.

Sie kennen nicht den Liebreiz ihres Lächeln,
welches Mitmenschen an Ihnen so schätzen.
Erkennen nicht den Trost den anderen Sie schenken,
wenn Sie Gesicht und Lachen diesen – sacht zuwenden

Größtmöglichen Vertrauensvorschuss einem jedem Sie gern geben
während ihre Neider bereits Fallstricke gegen sie weben

Der Mitmenschen Sehnsucht verspüren Sie nicht
spüren nicht die Sehnsucht dieser nach ihrem Gesicht
erkennen nicht das Wohltun ihrer Nähe
steh´n sich selbst deshalb öfter einmal auf der Zehe.

Bild2_HDH-schwSerie5

Fehlende Zuneigung und Liebe im Innern tief brennen
weil Sie die Liebe Ihrer Eltern nicht kennen

Sie sehen nicht das Sehnen Ihrer Mitmenschen danach
zusammen zu sein mit Ihnen Tag für Tag.
Erkennen nicht den Reichtum, den andere durch ihre Nähe verspüren
fühlen nicht wie ein jede Ihrer Gesten – doch – andere berühren.

Rennen deshalb Tag um Tag
weil ruhig sitzen man nicht mag

Übersehen deshalb wie sehr man sie doch schätzt,
hören mehr auf irgendwelcher Leut Geschwätz,
welches ihre Neider über sie verbreiten
anstatt ihnen wertvolle Freunde zu begleiten.

Sind sich der Wirkung Ihrer Nähe auf Ihren Nächsten nicht bewusst
dieses Gottes Geschenks, ihrer Würde und Ansehen daraus unbewusst.
Verfehlen stets den richtigen Freund
so Erkennen Sie spät, was sie im Leben versäumt!

Der guten Taten tun sie für andere ganz viel
verliern darüber oft aus den Augen ihr eigenes Ziel

die-wuerde-des-menschen-ist-unantastbar-c1ee43db-fefc-4fdc-8bc6-25b4a1c11c75

(©G. J. Wagner, 19.02.2018)

 

„IM WARTEZIMMER“

Wartezimmer thR11OGWBU
Nase popeln wäre jetzt gut,
Zunge rausstrecken,
Kuss auf die Schnut,
Eimer Wasser zum wecken
der Ärztin wäre fein
die Pflegehilfe ärgern
das lass besser ich sein.

Du siehst, ich sitz hier mit Humor,
wartend darauf das lässt man mich ein,
wie die Biene an der Blüte davor,
wünschte Du wärst hier -ja das wäre fein.

Stunden der Muse, der Liebe des Glücks,
sitzend zusammen, erzählen, streicheln und mehr,
gemeinsam frühstücken vom Kuchen ein Stück,
sich zu trennen das fiel uns dann schwer.

Leer war unser Leben bis wir trafen den Baum,
dieser der uns erdet ganz feste im Boden,
bei einem Spaziergang, oder war es im Traum,
die Chance ist vorbei unser Leben zu roden,
vorbei sind Trauer, Trübsal und Leid,
das Leben, die Lust und die Liebe sind schön,
unser aller Leid sei endlich vorbei
und wir freun uns darauf, wenn wir uns wiedersehn.

(G.J.Wagner, Dezember 2015)

 

„ODE AN DIE NACHT“

Sonnenuntergang-WirbelDer Tag vergeht, schon senkt der Sonne Glanz,
am tiefen Horizont vergeh’n dort ihre letzten qStrahlen
ganz weit im Westen dort, verblüht in dunklem Rot sie ganz!
Was uns der Herr in seiner großen Güte
gewährt zu sehen uns fast jeden Tag?
Wie können wir das Glück sie so zu sehen zahlen?

Langsam löst sich aus dem glühend Rot der Wolken
schimmert der Himmel dort im bunten Farbenspiel
wie gern würde ich dem Sonnenband dort folgen
bevor die dunkle Nacht erreicht nun hier ihr Ziel.

Nacht, tiefe Nacht umschließt mich hier auf meinem Posten
hoch droben hier auf meinem Aussichtsstand
Dreh ich bedächtig um mich – schau gen Osten
am Himmel hoch, bis meiner Augen Such‘, den Mond dort fand

Herr segne uns die Nacht, den Tag und auch den Morgen
verleih der Erde Seelenfrieden
und uns helf tragen unsre Sorgen
Herr sende Deine Cherubim
und schütze unsrer Liebsten Weg
dass wir mit Inbrunst singen können
tagein, tagaus Dein Loblied in die Welt hinaus.
Woll’n dankbar sein Dir ewig ohne je zu frömmeln
bis an unsres letzten Tag erleben
auf dieser schönen Erde hier
Gehen erlöst und dankbar dann – von hier nach Haus

(©G. J. Wagner, Mai 2016)

 

„ADIEU“

w-awesome-farewell-card-borders-farewell-card-examples-farewell-card-employee-farewell-card-eps-farewell-card-etiquette-farewell-ecards-fa

Adieu, sag ich dies kleine Wort –
Dreh mich herum und bin dann fort!
Leg ab den Körper Kokon gleich –
und all die anderen Ding,
mein Geist ist frei –
gleich einem Schmetterling.

Ohne Bürde, ohne Last flieg ich dahin,
bis ich bei meinem Stern dann bin.
Von dort aus über euch ich wache,
und gemeinsam mit euch lache,
fort ist die Last und fern das Weh,
weshalb ich freudig von euch geh.

Befreie euch von meiner Fessel,
und sorg auch noch für volle Kessel,
mein Vorbild hoffe ich dann doch,
zieht euch ganz schnell aus tiefem Loch.
besser ein schrecken volles End,
als das der Schreck find nie ein End!

Adieu, sag ich dies kleine Wort –
Dreh mich herum und bin dann fort!

(©G. J. Wagner, 16. Juli 2006)
„VATERLAND“

DeutschlandHieß einst in wohlbekanntem Liede
es, von der Maas bis an die Memel
hoch die Hand und auf zum Siege
von der Etsch bis an den Belt
stell Dein Licht schnell unter‘n pSchemel
geh auf Tour werd schnell Gesell

Längst vergessen sollten diese Strophen
sein – auch „über alles in der Welt“
heute zwing‘n uns Katastrophen
Deutschland leih uns schnell ein Zelt

„Am deutschen Wesen,
sollen nun genesen“
ach so viele Staaten heut
wer hier die viele Armut sieht, versteht,
dass sich darob‘, ganz sicher nicht ein jeder freut.

Einigkeit und Recht und Freiheit
vergebt mir bitte und Verzeiht.
Wenn ich zweifle am Verstand.
Für mein deutsches Vaterland
Minderheiten gleiches Recht
während Ackermann und Co.-
in „Merkel’s“ Kanzleramte zecht,
Zehntausende nicht einmal mehr wissen-
hinzulegen sich im eignen Heim.
Singe ich – nur ungern diesen Reim!

Deutschland meiner Väter Stätte
wenn ich was zu sagen hätte
wär vor‘m Gesetz einjeder gleich
und ganz egal ob arm ob reich

Tragfähigkeit würd´ stärker ich einbinden
Milliarden nicht mehr schnell verschwinden
wer zu uns kommt der ist sehr gerne Gast
bis er die Bürgerschaft verdient sich hat.

Mag sein, dass man als Rechts verschreit mich
wird offenkundig dieser Wisch?
Doch sollt im Aug man behalten
Jahrzehnte lang versucht ich zu gestalten
was als „political correctness“, heut gesehn.
All, dass, was andrer heut als links verwaltet,
Hab meinem Glauben nach – in treue – ich gestaltet!

« La loi que je suis » – das Gesetz bin ich!
Französische Geschichte lehrt uns dieser Wisch.
Jedoch auch, was passiert, wenn Herrscher
– über’s Volke sich erheben,
das über grölend Meute sie
– am Ende schwebten.

„…et respice finem“ – denn bedenke das Ende
seit Jahrtausenden schon – belehrt uns diese Redewende.
Nur unsre Obrigkeit das offensichtlich nicht versteht,
Wie anders soll man sonst begreifen, was unsre Kanzlerin begeht?

Gar vielen Menschen geht es gut in diesem, unsrem Land
und, soweit wir heut – auch können schauen,
sind weit und breit Nationen, kaum auf ähnlich gutem Stand.
Doch tun unsrer Kinder Zukunft wir verbauen
wenn wir ein weiter so für uns erlauben
drehn wir an unsrer Kinder Daumenschrauben
wenn wir beschränken nicht was heut geschieht.
Dann wird der alte Spruch mit Recht gefüllt
der das von mir Gesprochene umhüllt.
„Wenn ich an Deutschland denke in der Nacht,
werde ich um mein Schlaf gebracht“!

Verstehn wir das, dann können weiter stolz wir swingen –
Gastfreundlich sein, weltoffen und für Minderheiten gut
Und können unsrem Volk, der Welt, zur Ehre endlich singen
In Zukunft unser deutsches Lied

(©G. J. Wagner, 24.07.2017)
„ODE AN DIE LIEBSTE“

pexels-photo-518296

Hier scheint die Sonne mir auf’s Haupt
durchs Fenster tritt sie ein die Gute.
Habe durchs Fenster ich geschaut
träumte davon zu Küssen Dich –
auf Deine süße Schnute.

Herbei, Herbei oh Wandersmann
nimm auf die Reis´ mich mit – im schnellen Lauf
auf das die Liebst ich sehen kann
bevor – ja bevor sich senkt der Sonne Lauf
und Nacht erstreckt sich hier im Lande.

Dann möchte ich halten sie in meinem Arm
liebkosen, streicheln,
küssen ist dann keine Schande
wenn sich ihr Körper schmiegt an meinen warm,
der Liebe Sog uns treibt zum Höhepunkt
senk ich mein Haupt,
still voll des Glücks und voller Scham
halt schützend über Sie den Arm –
dann Stund um Stund

(©G. J. Wagner, März 2016)
„GRUPPENARBEIT“

grandpa-woodstock-940x520

Ängstlich betritt man diesen unsren Gruppenraum
schaut hin und her, sondiert von allen Seiten
noch gestern hätte man nicht daran gedacht im Traum
sich diesen fremden Menschen so zu öffnen –
das eigne Herz zu weiten

Und doch erlebten dankbar wir, bereits am ersten Tag
Das diese Fremde uns wie Freunde werden –
nimmt jeder gern in Kauf
Fast keiner sich am End nicht öffnen, –
all andern wirklich herzlich mag
die Chemie stimmt, wir teilen Schmerz, –
die Trauer, natürlich unsre Freude auch.

Viel Tränen flossen hier in diesen langen Wochen
versuch der Tränen wegen stets gewappnet hier zu sein
voll des Mitgefühls sind wir alle und die Gefühle kochen
denn wenn‘s zur Sache geht,
da braucht einjeder seines „Tempo“ Schein

Viele Wochen gingen so ins Land
Selbst Dieter ist am End bereit – uns Einblick in sein Herz erlauben
ein jeder von uns hier ein Stückchen Heimat fand,
dass jeder dieser Menschen mir am Ende fehlen würd –
mocht ich am Anfang gar nicht glauben

Freundschaften entstanden machten diesen Ort für uns zur Wonne
beim Auseinandergehen ein jeder von uns hatte längst erkannt
was wir erleben durften, wärmte unsre Herzen stärker als die beste Sonne
eine Wohngemeinschaft wäre ideal, und jeder von uns wäre mitgerannt

Doch gilt auch hier wie in ein jedem unsrer Leben
so etwas darf und muss nicht einst zu Ende sein
wenn alle weiterhin ihr Bestes geben
dann wird’s am Ende doch vielleicht dann möglich sein.

Ich sag Euch allen heut – von ganzem Herzen Dank
jede Rose kam aus meinem übervollem Herzen
und freu mich drauf in Kürze –
wieder mal zu sitzen auf dieser Bank
die Hoffnung auf ein baldig´s wiedersehn –
lässt manches mich ertragen
Gibt Kraft mir und ich hoff es geht Euch ebenso
Beim nächsten Wiedersehn –
zu zwei drei wunderschönen Tagen

(©G. J. Wagner, 16.06.2016)

 

„WEITERLEBEN AUF DEM ERDENZOO“

1c4e3b7146cb3538edfdf663df6936c6

OP gelungen – Patient tot,
so denkt man oft in seiner Not.

Doch gibt’s auch andres zu berichten,
freudig und merkwürdig Geschichten

Geschichten die Der droben schrieb,
so dass nichts anderes übrigblieb.

OP gelungen – Patient froh,
Weiterleben auf dem Erden-Zoo!
(G.J.Wagner, März 2012)

 

„EINGEMAUERT“

Abhang-Burg-Turm_995 (2)Im Turme der Verzweiflung – ganz hoch oben hier – bin ich gefang´n.
Ich selbst –wer sonst wohl – hat mich hier so eingesperrt?
Stets hab den Schlüssel ich mir viel zu hoch gehangen
damit mein Ausweg bleibt – für immer wohl – versperrt?

Wie oft schaut ich hier – durch diese engen Zinnen
doch sah nicht allzu oft – ich – einmal schönes Land
Während die Zeit mir eiligst tat verrinnen
ich weder Ausweg noch die richtge Antwort fand

Des Atmens schwer – dank – feuchter, dumpfig, modrig, schwerer – Luft
hab abgekämpft mich – stets gerungen – tief im Innern fest mit mir
und trotzdem sitz – nach all den schweren Jahren – ich doch stets noch hier
allein was blieb nach alle dem – das ist ein unschön, stinkend, herber Duft

Im Auge des Betrachters liegt es – wie wir alle wissen
dass analytisch alles – und ein jedes – hinterfragt
ganz oft auch hindert – uns – jahrzehntelang geformt Gewissen
daran, dass man den Aus- und seinen Aufbruch wagt

Hält uns der „schöne Schein” in seinem Bann gefangen
weil unsre Seele uns – hält – fest – in ihrem Bann
wenn unsrer Tränen Nässe fest gerannen
der Mut verging uns und der Schein gewann?

Wie oft hab´ ich mir vorgenommen
zu gehen, da das Ende Ende ist doch längst erreicht?
Doch wieder ist ein Jahr verronnen
Mut und Verstand – hab´n wieder einmal – nicht gereicht.

Abwegig sieht so mancher mein Bestreben
zu richten grad, was ungrad´ ist in meinem Sein.
Manch einer hat´s vorausgesehen
das folgte ich – manch schönem Schein

Der Seele Not, kaum einer kann – dies anerkennen
treibt uns zu Dingen die uns stetig sauern
treiben hinweg uns – von so manchem hehren Ziel – ganz weit
weil wir in Dinge uns – in unsrem Wahn – verrennen
tun wir in scheinbar heile Welt uns mauern
während dort draußen brennt der Puls der Zeit

Im Turm dieser – Verzweiflung – bin ich immer noch gefangen
habe ich mich wirklich – selbst – einst eingesperrt
weil Demut ich nicht ließ ans Herz gelangen
wird mir die Rettung heute immer noch verwehrt?

Wie schön heißt es in altem Munde
gar viele Wege münden in dem alten – schönen – Rom
wie gerne glaubte ich einst – dieser schönen Kunde
wenn ich hier sitz – in meinem – dunklen, kalten Dom

Nacht – meine Nacht,
zeig endlich mir der Wahrheit Glanz
weiß auf den Weg – der Hilf
und Ausweg – mir verspricht
der ich dich doch an meinem –
Horizont bereits gesehen
damit ich meiner Stärke mich besinne,
vertraue meiner Kräfte ganz
verschaff mei´m Wissen – Erfahren –
Handeln – notwendiges Gewicht
damit ich endlich lasse das geschehen
was meiner Menschenwürde – der Natur –
ja, meinem Wesen doch so sehr entspricht!

So steh ich auf – nun – endlich will besinnen
mich – auf all die Tugenden die ich einst so lang gelebt
Steig freudig nun herab von meines Turmes Zinnen
auch wenn mein Herze mir – doch auch noch – so sehr erbebt
Herr lass mich Licht am End des Tunnels – endlich sehen
lass Deine Cherubim geschützt geleiten mich ganz sanft
und lasse bitte nicht – mich – so von dieser Erde gehen
bevor ich nicht erfüllt hab meines Lebens – Deinen – Auftrag ganz

(©G. J. Wagner, 16.02.2018)

 

„LIEBE- UND ALLER-LEI“

love-pics-pictures-7

Das Leben ist ein großes Spiel
Gesundheit unser größtes Ziel
am schönsten wäre es gewesen
müssten nie mehr wieder wir genesen

Kraftstrotzend, gehend auf die Pirsch
Laufen schön und stolz, graziös, ein Hirsch
Nichts tut uns weh, ein Leben lang
auch würd es uns nicht Angst und bang

Du liegst in seinem Bette gern
langweilig wírd´s Euch niemals wer’n
hörst Musik gern, auch in deinem Bett
liegst neben ihm dann, ach wie nett
Wie Eva einst am Baum ganz nackt
Er wüsste schon wie man Dich packt

Auch wenn´s nicht zu beweisen war
ob er nicht dieser Gabe rar
sein Mund in Deines Halses Beule
tief drinnen dann erblüht die Keule

Dein Körper den erkund er gern
würd stündlich sich mit Dir verzehrn.
Sinnlicher Duft so schöner Brüste
was dann zu tun, er sicherlich noch wüsste

Die Zunge wandert immer weiter
In Deinem Nabel wird´s schön heiter
Während seiner Hände Spiel
führ´n zum „gemeinen“ Ziel.

Die Zunge fährt nun sanft und weich
der Lippen Rand tief in den Teich
begleitet stets von Deiner Hand und Mund
erhebt er sich, wird hart und rund
Seine Zähn und Zung Dich sanft massieren
Schon kann Dein Zittern er verspüren
Ihr nähert Euch dem Höhepunkt
würd tun dies gerne Stund um Stund

(©G. J. Wagner, 10.05.2017)

 

„FREUDE SCHÖNER GÖTTERFUNKEN“
Vorfreude so hört man oft
wird von nichts anderem getoppt,
Sonntag wurd ich des anderen belehrt,
weil vom Besuch jemand ganz liebes wurd beehrt.

Seit Tagen schon ertrug ich kaum
Vorfreude schönster Traum
Wie hätt zu hoffen ich dereinst gewagt
Du mich bräuchtest, hättest ja gesagt

Die Vorfreude nahm täglich zu
Denn schließlich kommst am Sonntag Du
Wollt Dir so gern den Tag bereiten
Die Welt vor Deinen Füßen weiten

Aufs höchste war ich angespannt
Ob alles Dein Gefallen fand
Von Tag zu Tag die Spannung stieg
Ob meine Planung endlich siegt
Und endlich ist der Sonntag da,
Die Info, wir sind losgefahr0
Das Wetter spielte auch noch mit,
Der tolle Sonnenschein mein großes Glück

Du kamst hier an in diese Wallachei
Freund Arthur – Dank dafür – ist mit dabei
Ganz langsam nähert sich in silbren Glanz
Dein Strahlen hebt von weit die Sonne ganz

Ich steh dabei, weiß nicht wie mir geschieht
Ein Mann der dankbar gerne niederkniet
Wenn er geküsst von Deiner Huld
Sich gerne stellt in Deine Schuld

Doch davon möchte ich gar nicht sprechen
Nur das ich mich darf glücklich schätzen
Das Du nach allem was da ist geschehen
Die Lieb in meinen Augen hast gesehen

Von aller erst Minute an,
Hast mich mit Deinem Charme gefangen
Und dies auf hohem Maß gehalten
Darauf mag aufbaun ich, gestalten

Die Zeit zeigt uns, wie seelenverwandt wir sind
Von Herz und Seele Einer Gattung Kind
Zu küssen Dich, zu streicheln, sacht und doch behände
Wenn finden sich dann Finger und auch unsre Hände

Dies alles macht uns offenbar
Wie selbstverständlich alles war
Beginnend mit des Kismets Sign
Wenn wir uns sahn, des Glückes
Lächeln und auch Schein

Das alles spricht behände Bände
Und zeigt uns auf uns trennen keine meterhohen Wände
Vielmehr eint uns ein wunderschönes Band
Welches in unsrer Liebe Ausdruck fand

So das ich sicher sagen kann
Das glücklich werden wir nur dann
Wenn geben wir dies alles unsren Segen
Und geh’n gemeinsam auf den kommend Wegen

Das ist mein allergrößter Wunsch
Dich zu begleiten und bleibe gesund
So das wir gegenseitig uns dann stützen
Sollt einer von uns bekommen eine auf die Mütze

Diese Liebe bin ich sicher mir
Bringt uns viel Schönes Dir und mir
Das zeigen uns die bisher wenige Stunden
Als wir gedreht hab’n unsre Runden

Unser Glück, dass konnt ein jeder seh’n
Wird bis in die Ewigkeit so geh’n
Mein Mund lechzt jetzt nach Deiner Haut
Und bin mir sicher, bald wird sich getraut

Verspreche Dir gerne dass das immer bleiben soll
Und unsre Zeit so schön wird stets in Dur und Moll
Und sollt uns einmal Trübsal quälen
Dann wird ich Dir so gern erzählen
Wie sich mein Herz geweitet hat
Als ich ob Deines Lächelnd einst erkannt ich hab
Als unser Kismet im September wies den Weg
Und Du mir gegenüber stehst

(©G. J. Wagner, 08.05.2017)

 

„VIELLEICHT“

pexels-photo-547116Vielleicht sehe ich viel zu viel
vielleicht schaue ich viel zu weit
vielleicht lebe ich stets nur
in meiner endlosen Einsamkeit.

Vielleicht ist das Leben so wahr
als wäre es nur ein Traum
vielleicht fielen alle Äpfel.                                      vom einzigen Apfelbaum.

Vielleicht aß ich sie
viel zu schnell in der Nacht
vielleicht hat mir das
diesen Kummer gebracht.

Vielleicht ist auch alles
nur ein einziges Spiel
mit den Stolpersteinen
über die ich wohl fiel.

Vielleicht kommt kein Frühling
mehr in mein Land.
Vielleicht ist es der Herbst
den ich nur fand.

Doch wenn alle Äpfel geerntet
was wird dann noch sein?
Vielleicht fällt mir darauf
eine Antwort noch ein.

Vielleicht auch nicht
denn die Zeit rennt dahin
und ich kann auch nicht bleiben
wo ich jetzt bin.

Vielleicht schreibe ich
später einen Roman
der fängt vielleicht
ganz sachte an.

Vielleicht endet er auch
mit Freude und Glück
vielleicht schaue ich
auch nicht mehr zurück.

Vielleicht ist das Ende
längst schon so nah
vielleicht will ich es nicht sehen
auch gar nicht verstehen.

Vielleicht bin ich nur
hin- und her gerissen
vielleicht weine ich wieder
nur in die Kissen.

Vielleicht schreibe ich
etwas hier hin
in dem ich vielleicht ganz
zu Hause bin.

Vielleicht ist auch diese Welt
nur in meinem eigenen Kopf
vielleicht hänge ich ständig
am falschen Tropf.

Vielleicht will ich nur vergessen
und das ist der Anfang davon
vielleicht auch nicht
denn was weiß ich nur schon.
(©G. J. Wagner, 16.02.2018)

 

„REINHESSEN“

201408303566
Du wunderschöne Region, von Weinbergen und Spargeln nebst Obstbäumen gesegnet, ziehst Du Dich mit deinen kleinen Erhebungen quer durch die Vertiefungen des ehemaligen Eismeers.

Deine Bevölkerung ist, nach anfänglicher Distanziertheit, liebreizender Gastgeber und Freund.

Alt und Jung lieben das Leben, Frohsinn und Traurigkeit finden ihren Ausdruck an vielen dörflichen Festen oder bei tragischen Ereignissen.

Voller Dankbarkeit zeichne ich ein, hoffentlich, so schönes Bild, dass es Menschen gibt, die Interesse haben Dich zu besuchen und deine Erzeugnisse zu genießen.

Auch wenn ich Dich nur sehr kurze Zeit als meine Heimat ansehen durfte, hat mir Landschaft, Kultur und Leute so viel in meinem Leben bedeutet, dass ich gerne bereit war 32 Jahre lang alles zu tun um den Menschen vor Ort Hilfe zur Selbsthilfe zu geben, mich mit allen Sinnen in die Gemeinschaft der „Rhoihesse“ einzubringen.

Ich erinnere mich gerne an viele Stunden vereinsseitiger Feste, Feuerwehr, DRK, Kirche, Gemeinde, Verbandsgemeinde, Kreis, Innungen, gaben mir immer das Gefühl ein Teil dieser Gemeinschaft zu sein.

Gern und dankbar nahm man meine Bereitschaft an, mich in den Dienst der Gemeinschaft zu stellen.

Oft hämisch belächelt und unter lautem Gegröle, wenn ich wegen einer Gehbehinderung, als Sanitäter mit der Trage beladen, hinkend auf den Sportplatz, oder an den Unfallort rannte um einem Verletzten wieder auf die Beine zu helfen.

Ganz oft durfte ich Dankbarkeit erleben, wenn uns anlässlich dörflicher Feste mit der Essensverpflegung aus der Gulaschkanone – mehrere umgenutzte ehemalige Wasch-/Wurstkessel – wieder einmal das Kunststück gelungen war den Gaumen der Gäste zu beeindrucken.

Gerne habe ich mich jeder kommenden Herausforderung gestellt.
Denn ist dieses nicht das, was der Sinn des Lebens ausmacht, an seinen Herausforderungen zu wachsen und zu reifen?

Und wie oft durfte ich miterleben wie meine realistisch geschminkten Unfallopfer, nach Abschluss der von mir geleiteten Ersthelfer Ausbildungen, den Teilnehmern Kopfschmerzen ob der erkennbaren Verletzungen, oder gar Bauchgrimmen von der Wirkung der Bilder verursachten. Reger Disput darüber entstand was gerade noch statthaft war, ich aber im Verlauf der Zeit regelmäßig nach, von ehemaligen Schulungsteilnehmern erlebten, Unfällen darauf angesprochen wurde, wie sehr die plastischen Erlebnisse der Abschlussprüfung diesen beim realen Ersthelfereinsatz über die Wucht der Unfalleindrücke und bei der Erinnerung an die richtigen Hilfestellungen, hinweggeholfen haben.

Auch durfte ich dankbar erfahren das man meiner Aussagen, öffentlichen Bekundungen, Gratulationskuren bei Festkommersen, harrte, wenn sich merkliche Stille nach meinem Betreten der Bühne einstellte.

Diese Anerkennung habe ich mit sehr großer Dankbarkeit registriert, zeigte diese mir doch, dass ich mein Leben authentisch lebte und auch so von meinen Mitbürgern wahrgenommen wurde.

Die Feldprozessionen im Mai, gingen mit musikalischer Untermalung der Kirchenmusik dahin und Flur und Volk fand seinen reichen Segen.

Besonders schön war der Fronleichnamstag.

Tags zuvor wurde der Ort herausgeputzt.
Frische Reisige wurden geschlagen und entlang des Prozessionsweges genauso verteilt wie frisch gemähtes Gras. So manches unschöne Eck wurde von Birkenreisig verdeckt, überall an den Gebetspunkten wurden von den Anliegern Altäre aufgebaut. Überall roch es nach frisch geschlagenem Reisig und frisch gemähtem Gras. Die Altäre wurden festlich geschmückt und jeder Altar war ein Unikat, errichtet aus den Devotionalien der verantwortlichen Anlieger, welche sonst in Herrgottswinkeln ihren Zweck verrichteten. Blumen wurden kurz vor der Messe auf dem grünen Teppich sowie auf den Altären verstreut. Die Kinder aus Kindergarten und Schule fanden sich beim Küster „Mauer“ ein und jedes erhielt ein Fähnchen von diesem allseits geschätzten, freundlichen und gutmütigen, rotwangigen und liebenswerten Rheinhessen.

Und nach der Prozession tobte der Jugendlichen Bär. Ortsteil gegen Ortsteil versuchten die Jugendlichen, aus dem Frankreich und dem England, Geländegewinne zu erzielen und die, aus den Prozessionsresten – Birken- und anderer Reisig, nebst gesammeltem Gras – hergestellten Bandenbunker zu zerstören. Manche Schwarte, geschlagen von Holzschwerten, und manch aufgestürztes Knie musste versorgt werden. Doch am Ende war alles nur buntes Spiel und Gaudi. Spätestens tags darauf waren alle wieder gut Freund miteinander.

Die kirchlichen Feiertage wurden in diesem, zu fast 100 Prozent von Katholiken bewohnten, Ort besonders ausgiebig gewürdigt.

Doch auch die bürgerlichen Feste, wie Fastnacht, Frühlings- und Hauptkerb wurden lebendig gefeiert.

Besonders gerne erinnere ich mich an den moschusartigen Duft der Weinberge, der Trestern (Traubenhülle), wenn ab Mitte September die Weinlese anstand. Winzer mit Mann und Maus ab in die Weinberge gingen um die reifen Trauben zu lesen.

Gemütlich war die Zeit, als diese Lese noch von Hand vor sich ging und man mit Kind und Kegel, sich regelmäßig zu den Vespern, an Traktor und Rolle zur Ruhe niederließ um sich die hausgemachten Leckereien, den ein oder anderen Schoppen münden zu lassen.

Auch wenn die Arbeit schwer war, insbesondere, wenn Regen den Boden im steilen Wissberg rutschig machte und man bis zu den Knöcheln im Letten versank, tat dies der guten Laune und dem Arbeitseifer keinen Abbruch.

Besonders wir Kinder freuten uns das ganze Jahr auf diese Zeit, in welcher wir – ob ansonsten fehlender Taschengeldzahlungen – endlich einmal Gelegenheit fanden uns anschließend manch kleinere, oder, in Abhängigkeit unseres Einsatzes, auch manche größere Anschaffung, oder Geldeinzahlungen anlässlich der Sparwochen der Einheimischen Bank, leisten zu können.

Und so fanden die zwei Wochen Herbstferien eine sinnvolle Beschäftigung für Mann und Maus.

Manch schönes Lied war dann rund um den Wissberg zu hören, während Rappen um Rappen den Weg in den Eimer fanden, nur unterbrochen von den Böllerschüssen der Weinbergshut, dem Gezwitscher der Vögel, die sich nach den Schüssen der Weinbergshüter auf und davon machten und dem überall hörbaren Gelächter der Leserschar.

Wenn des Abends die Kirchenglocken zur „Vesper“, dem Abendgebet, riefen, wurden schnell noch einmal die Bütt und die Eimer gefüllt, deren Eimer in die Bütt geleert, aufgeräumt, und ab ging die fröhliche Traktorfahrt.

Eng an eng um die, in einer Wanne (Bütte) gesammelten Trauben, auf der Rolle stehend, wurde gesungen, geschunkelt und gelacht, bis man vor des Winzers Haus stand.

Manch eine/r der „Leserinnen/Leser“, konnte sich dank ausgiebig genossener Weine und Schnäpse kaum noch auf den Beinen halten. Kaum verständliche Kommunikation, oder gar herausfordernde Mimik, führten zu lauten Lachsalven und großem Hallo.

Und immer erfuhr man dann am Abend, beim Abladen der Trauben im Keller, sehr viel Neues.
All das was die letzten Tage und Wochen, oder im letzten Jahr, so geschehen war machte dort seine Runde.

Bei guter Ernte wurde viel gelacht, Dürre oder Hagelschäden wurden zumeist mit großem Schweigen und mit größerem Weinzuspruch, betrauert.

Viele schöne Abende folgten nach der Lese, indem in der Winzergenossenschaft zum Tanz aufgefordert wurde, oder man sich nach Abschluss der Arbeiten, beim ein oder anderen Winzer, zu Federweisen und Hausmacher Worscht traf um bis tief in die Nacht hinein die Gesellschaft zu teilen.

Die Nachlese, das rheinhessische „Après Ski“, war so immer die schönste Zeit des Jahres.

Noch gut erinnere ich mich an die Zeit als ich das erste Mal im Kreise der Kirchenmusik den Jahresausklang erlebte. Ganze 13 Jahre alt, mit fünf Mark in der Tasche, hatte ich mich auf den Weg in die Musikstunde gemacht, nicht daran denkend, dass der Jahresabschluss des Vereins anstand.

Die Musikstunde für die Jugend war vorbei und die älteren Mitglieder des Orchesters kamen, setzten sich an die vorbereiteten Tische und das Vereinsjahr passierte Revue.

Und natürlich ging es nicht, dass wir Jungen uns nach der Probe verdrückten.

Die älteren Mitglieder sprachen uns direkt an, zogen uns auf den nächsten freien Platz und sofort war man Mitglied dieser Gemeinschaft, die aus deutlich, viele um die 30er herum – andere deutlich darüber, älteren Männern bestand.

Die neuen Termine waren kaum besprochen als schon der erste Troll Schoppen – etwa halbe, halbe trockener Weißwein und Mineralwasser, welcher immer vom vorletzten Trinker bezahlt werden musste – auf die Runde ging.

Und wie´s der Teufel wollte war der Schoppen kaum an mir vorbei, war er schon leer. Mir rutschte das Herz in der Hose, da ich jetzt den Schoppen bezahlen durfte und so dachte ich mir, angesichts des verfügbaren Guthabens in meiner Tasche, an mir kommt kein Schoppen mehr vorbei der vom Nachbarn leergetrunken werden kann.

Im Wissen des großen Stehvermögens meines Nachbarn, wusste ich, dass der Schoppen mindestens noch zu zwei Dritteln gefüllt sein musste, bevor ich diesen an meinen Sitznachbarn weitergeben durfte.

Das Ergebnis meiner Überlegung kann sich jeder vorstellen. Deutlich angetrunken habe ich dann nach dem vierten oder fünften auf „ex“ getrunkenen Schoppen, unter großem Hallo, Fersengeld gegeben.

Die schmalen Gässchen waren plötzlich viel zu eng und manch eine Straßenecke zierte anschließend meine unschöne Hinterlassenschaft.

Zu Hause durfte ich mir dann, keiner Schuld bewusst – da ich doch nur vermieden hatte Schulden zu hinterlassen – eine Mordspredigt anhören.

Immerhin wusste ich dann aber, dass ich ab diesem Zeitpunkt diese letzte Probe im Jahr würde ausfallen lassen müssen.

Auch sonst wurden wir Jungen damals mehr und mehr mit dem richtigen Leben konfrontiert. Kaum war die Probe zu Ende, wurde überlegt was „man“ als Mann an diesem freien Abend so alles Unternehmen könne.

Schnell hieß es, komm, lass uns noch ein wenig in die Stadt fahren. Und so endeten diese Fahrten dann allzu oft für uns, noch Minderjährige, mit dem Besuch der Capri Bar, der roten Laterne oder beim Onkel Willi.

Nur gut, dass man uns, ob der heruntergedimmten Lichter wegen, unsere erste Verlegenheit und später, manche anderen Körperreaktionen, nicht anmerken konnte.

Lachen mussten wir stets, wenn wir, voll des Übermuts, auf dem Nachhauseweg etwas lauter wurden und von dem heimgebrachten jungen Ehemann schnell angefahren wurden doch bitte etwas leiser zu sein, da dieser ansonsten in schwere Erklärungsnöte geraten konnte.

Regelmäßig an Fastnacht durfte ich dann, ob meiner „Erfahrung“ in der schwarzen Doppelelf des Nachbarortes, die Sitzung der Kirchenmusik „bereichern“.
Dieses war zumeist doppelter Stress, denn parallel zu besagter Sitzung fand im Nachbarschaftsverein die Abschlusssitzung der Schwarzen Doppelelf statt. Da ich dort auch im Komitee saß, musste ich dann mehrmals am Abend hin und her pendeln, schaffte es oft genug gerade so zu meinem dortigen Vortrag wieder zurück zu kommen.

Manch Einzelvortrag kam so zur Geltung und besonders in Erinnerung geblieben ist mir ein Zwiegespräch mit meinem jüngeren Bruder, von dem die Besucher der Veranstaltung so angetan waren, dass aus einem Büttenvortrag von vielleicht 10 Minuten Länge über eine halbe Stunde Vortragszeit, immer wieder unterbrochen von den Lachsalven der Besucher, wurden.

20160713_140620 (2017_10_06 18_49_48 UTC) (2)

Leidtragende dabei war jedoch die kurz vor der Pause nachfolgende Programmnummer, welche aufgrund unseres „großen Erfolgs“, leider vollständig unterging.

Aber, ist so etwas nicht der Sinn von Gemeinschaft, sich selbst und anderen die Möglichkeit zu geben gemeinsame Erfahrungen zu machen und daran zu wachsen und zu reifen?

Das war Rheinhessischer Frohsinn und Lebensfreude pur und echte Verbundenheit, oder Gemeinschaft eben.
„ELTERNSCHATTEN“

Bilder-Das-Erbe-der-Blandos-729x486-2a2652010cdebd9c
Tränen liefen, laufen ständig über mein Gesicht,
Jahrzehntelanges Grübeln brachte Wahrheit erst an´s Licht.
Kann heute klarer seh´n und immer weniger versteh´n.
Vieles tut so weh – drum frage mich – wie konnte so etwas Gescheh´n.

Sonntags in aller früh,
War das Schlafen hi’n
aufstehen angesagt
Weil ihr sonst hämisch nachgefragt

Warum war ich nur so dumm
und viel zu lange stumm.
Habe geglaubt, was ihr gesagt,
nicht hinterfragt, was ihr da tat.

Um Eure Ohren sollte ich es Euch schlagen
Anstatt ständig Angst zu haben, zu versagen
Von früher Kindheit an habt ihr geimpft
Das ich selbst niemals wichtig bin

Und ging‘s mir wirklicht richtig Scheisse
Dann gab es nur die alte Weise
Nimm ne Tablette und sieh zu das du kommst
Denn die Arbeit die schafft sich nicht umsonst
So schlimm wird es gewiss nicht sein
Du brichst dabei Dir schon kein Bein.

Und wurd mir etwas mal zu schwer
Bekam ich immer nur zu heehr`n
„Ist das der Dank für all das Gute wir dir taten“
Und wieder einmal habe ich mich selbst verraten.

Jahrzehntelanges schlucken,
ohne je zu mucken.
Euer Leben ging ja munter weiter,
in vielem „bin nur ich“ gescheitert.

Gescheitert an der Last,
die überlassen Ihr mir habt.
Eine Werkstatt ohne jegliche Vision,
erbracht Euch – mir jedoch nie wirklich einen – Lohn.

Schuldenbuckel sagte deshalb man zu Dir,
darum verkauftet diese schnell dann mir.
die Last hatte ich nun auf dem Rücken
konnte ob der Schulden mich kaum noch bücken.

Weils Euch so viel war kamt Ihr dann
Und bot die Tankstell zur Pacht mir an.
Den Umbau der alten Werkstatt hatte ich ja gezahlt
Ihr habt jahrzehntelang damit nur geprahlt.

Der half Euch jetzt aus Eurer Not heraus,
sonst hättet Ihr müssen aus dem Haus hinaus.
denn verpachten die Tankstelle ohne den Shop
das wäre ohne Wenn und Aber gefloppt.

Jetzt plötzlich war mein Umbau wieder gut,
denn der hielt Euch sauber Eure Schnut.
ich investierte im besten Glauben und Vertrauen erneut
hab dieses dann vom ersten Tag an stets bereut.

Denn statt wie Ihr sagtet, „wir kommen schon zurecht“,
habt Ihr mich weiter fröhlich abgezecht.
Hohe Pacht, jeder Furz wurde extra bezahlt,
finanziert habe ich auch noch den ganzen Salat.

Den Umbau und die Beschaffung der Tankanlagen
musste mit einer verminderten Provision ich ertragen.
Die Einrichtung und Umbau des Tankstellen Shop
hat erneut zehntausende Euro geroppt.

Für zigtausende Euro richtetet Ihr mir auch Schäden noch an
auf die ich seit 1984 verzichten bereits kann.
Mit Zins und Zinseszins mehr als zwei komma fünf Mio. Euro ihr Leut
hat mich mein Engagement in Euch gekostet bis heut.
Doch ist es nicht das Geld auf das ich musst verzicht
der Vertrauensverlust ist es, der das Herze mir bricht.
Habe schließlich immer nur auf Euch vertraut,
weil Ihr mich die ganze Zeit, als Euer Sklave, habt mißbraucht.

Es heißt, man soll Euch keinen Vorwurf machen,
soll einfach nur beachten,
dass ihr alles habt gegeben,
was euch möglich war im Leben.

Den Schaden den ihr angerichtet,
der wird zu gerne weggedichtet.
Wir soll´n uns nicht als Opfer sehen
und über diesen Dingen stehen.
Diesen Rat bekommt man gern,
der Realität ist er so fern.

(c) Gisbert J. Wagner 19.03.2016

 

„VON FELD UND REBEN I“

20170913_135141 (2017_11_14 10_23_14 UTC)

Von Feld und Reben, herrlich bist umgeben
Du liegst im Tale – breit und schön verteilt
im Norden sich des Wissberg´s Höhen – sanft erheben
auf dessen Reben – lang – die Tagessonn´ verweilt

Wo in der Eiszeit – tummelten sich Haie,
erlosch´ner Fische Zähne – konntest finden lang
erhaben sich die Spitz, auf 250m/N.N., uns zeigt,
weil, Deiner Reben Minderheit, uns deren Güte nie verzeiht
wird es mir heute – Angst und Bang

Mit deinen schönen Weinbergslagen
Kapelle, Saukopf, Goldberg, Bockshaut und so fort
dran ranken sich die schönsten Sagen
die schön beschreiben diesen – unsren – Ort

So manches Lied wurd´ hier geschrieben
so manches Leid wurd´ hier gesehn
gar mancher ist – in Dir geblieben,
weil Erdrutsche – hier – stets geschehn

Auch vieles Schönes gab es zu berichten
was Land und Leute hier „verbockt“
um diesen Ort da ranken – Jahrhunderte Alter – Geschichten
und zeigen auf – sich – auch gar mancher hat verzockt

Die Abende, nach schwerer – körperlicher – Fron
noch fertig – stark von Arbeit schwitzend
genoss man vor dem Tore sitzend
‚nen schönen Riesling, Faber, Scheureb, Saukopf in der Hand
weshalb ganz schnell des Dorfs Geselligkeit man fand,
wenn sand’t St. Martin, – sein Angelus uns – der Glocken Ton

Des Sonntags sich die Alten trafen
zum Skat oder die Würfel warfen
manch Neues machte seine Rund
geschlossen ward auch mancher Bund
war‘n in die Winzerhalle wir geraten
während zu Haus die Frauen tagten
Kaffee und Kuchen machten schön die Rund
ward es uns „Männern“ schnell zu bunt

Und starb ein Beckelemer – einst – in seinem lieben Haus
kam schnell der Schäcke, Neckl mit soim Max
zog unweit er – der Großeltern – ihrem Hause
die Totenkutsche auf die Gass
sollt putzen helfen diesen schwarzen Wagen
ach hab´ ich dies Prozedere gehasst

Sitzend unterm Apfelbäumchen
genieß ich still mein Goldberg Träumchen
Opa in unsrer Mitte steht,
derweil- der Kirchtum Schlag – herüberweht

Mit dem Glase in der Hand
lud’t ein er – wer sich hier befand
im Kreis um ihn – gesellt sich froh
grad wie Jahrhunderte schon so
der bunten Leser- Helferschar,
die sich hier traf – wie jedes Jahr.

Aufgetischt, wurd´ nur vom Besten
edler Rheinhess, aus eig´nem Fass
von eigner Wutz, sonst nur zu Festen
aß und trank man – an des Wingerts Gass

Und kam ein Wandrer -Weinbergschütz – ein Irgendwer
vorbei an der ill-ust-ren Tafel
dann hieß es einfach, setzt Dich her
greife zu – und stopf den Schnabel,
dass was hier steht, dass reicht für mehr

Gesungen wurd aus voller Kehle
geschunkelt auch – und viel getanzt
auch gab es sehr viel – zu erzählen
so es denn zuließ – unser – voller Wanst

Aus voller Kehle wir dann sangen
das schönste – unsrer Heimat – Lied
vor Kälte, Wein die Wangen brannten
schön war’s – grad – wie ein jeder sieht
(©G. J. Wagner, 31.01.2018)

 

„GAU – BICKELHEIMER LIED“
1. Am Wissbachstrand ein Dörfchen liegt – Gau-Bickelheim –
Ein muntres Leben in sich birgt – das kommt vom Wein.
Da ist die Stimmung immer gut – bei Groß und Klein
das Bier gibt uns nur wenig Mut, nur unser Wein der tut uns fein.
Gau-Bickelheim – Du – Perle von Rheinhessen,
Gau-Bickelheim – wie lieb ich Dich so sehr.
:Wer Dich geseh´n – ist ganz von Dir besessen
Und trinkt das nächste Mal bestimmt noch mehr!:

2. Und in dem Dorf – ‚ne Einigkeit – dass man nur staunt.
Drum ist man immer froh hier – und – stets gut gelaunt.
Da singt und schunkelt man – vereint beim gold‘nen Wein.
Mitunter auch – bis in die tiefe Nacht hinein.
Gau-Bickelheim – Du – Perle von Rheinhessen,
Gau-Bickelheim – wie lieb ich Dich so sehr.
:Wer Dich geseh´n – ist ganz von Dir besessen
Und trinkt das nächste Mal bestimmt noch mehr!:

3. Doch mancher hat auch schon verspürt – des Weines herbe Kraft.
Weil er hat ausprobiert – zu oft – der edlen Reben Saft.
Nach Hause fand er schwer den Weg – beim Dämmerschein.
Die Straß´ – die er sonst nie verfehlt – ist heut zu klein.
Gau-Bickelheim – Du – Perle von Rheinhessen,
Gau-Bickelheim – wie lieb ich Dich so sehr.
:Wer Dich gesehn – ist ganz von Dir besessen
Und trinkt das nächste Mal bestimmt noch mehr!:

4. So ist es schon von alters her – jahraus – jahrein.
Und keinem fällt’s besonders schwer – so muss es sein.
Die Sorg lässt gern zu Haus – man trinkt den Wein.
Und jeder denkt – es gibt nur ein Gau-Bickelheim.
Gau-Bickelheim – Du – Perle von Rheinhessen,
Gau-Bickelheim – wie lieb ich Dich so sehr.
:Wer Dich gesehn – ist ganz von Dir besessen
Und trinkt das nächste Mal bestimmt noch mehr!:
(angelehnt an Franz Josef Spang; Mel.: Mein liebes Mainz)“

 

„VON FELD UND REBEN II“

Suchst heute Du – solch – schönes Leben
zeigt Dir auch hier – die Realität – recht schnell
solch Zeiten Lauf suchst – heute – Du vergebens,
weil auch der Winzer heut ist „time is money‘s“ G‘sell

psx_20180203_181415-1401025294.jpg

Gen Süden steigt Rheinhessisch Hügelland erhaben,
zum Schwarzenberg erhebt das Hügelland sich sanft
An Felder Ernte hier – Du – konns‘t Dich laben
Und stopfen Dir mit Wollust Leib und Wanst

Bei Wind dreht heut – dort – manches Windrad Blatt
weit über Wissberg’s Spitz – zum Himmel – sie steigen hoch hinauf
produzieren so – zu unpassenden Stunden
– ein oder’s andre Megawatt
wie lang wird dieser Asparagus Segen
den Anlegern die Taschen füll’n  – Mammon geben
bis neue Technik – doch auch – Metalles steter Lauf
oder gar neuere Gesetze – die Goldesel wohl bremsen aus
Rückbau wird vielen dann zu teuer – und Rost frisst wohl die Spargel auf?

Da fällt mir ein – ein – „Spruch der Cree-Indian“
„Erst wenn der letzte Baum gefällt
und betoniert ist alles Land
der letzte Fluss vergiftet dann
der letzte Fisch gefang‘n – ‚s letzte Wild – gebannt
hoff‘ nicht, dass müssen wir erkennen,
dass man sein Geld nicht essen kann“

Von Ferne winkt – der Kreuzkapelle Stille
verkündet weit hinaus – ins ferne – Land
das dieser Ort entstand durch Gottes Wille
und seine Kirch stets hehre Heimstatt fand

Ihr Glöcklein läutet – nur an hohen Tagen
sonst trägt Martinus – Glockentöne – weit hinaus sie – in das Land
wer an Gott glaubt, der kann hier sein Leben wagen
wer nicht, der hat vielleicht gebaut auf Sand

Durch diesen Ort fließt sanft und still
des Wiesbachs Wasserlauf dahin
die Kreuzkapell – von fern – kommt schnell in deinen Sinn
der Menschen Sicherheit – Nepomuk stets gerne – uns – gewähren will

Wie oft hab Opa – ich wohl – einst begleitet
strich sanft mir über Wang und Haupt
des Montags früh und in der Woch,
wenn er zum Wiegehäuschen uns geleitet
Wutz – Kalb – und Rind wurd – dann gewogen,
weil er – sein‘ 10er Stumpen – hat geraucht
ha’m wir am Schwanz sie rausgezogen
auch wenn am End – wir – streng geroch‘

Hat Opa mir dereinst versprochen,
komm ich gesund und heil zurück
und noch dazu in einem Stück,
so schenkt er mir, weil´s guter Brauch
und gut für meine Muskeln auch
ein Pony ganz für mich allein daheim
dann bist du nicht mehr ganz allein.
Hast Dein Versprechen nicht gebrochen
auch wenn ich solch ein Pony niemals hab gemeint
und höllisch hab an Deinem Grab um Dich geweint

Von Feld und Reben – gar – herrlich bist umgeben
Du liegst im Tale – breit und schön verteilt
im Norden sich des Wissberg´s Höhen – sanft erheben
auf dessen Reben – lang – die Tagessonn´ verweilt

In Dir einst meine Wieg – im Haus von Opa Willi – stand
jahrzehntelang durft – Anerkennung, Unglück, Freude, doch auch Glück – erleben
hab auch gesehen hier – viel tausend schöne Stund’t
gered’t hab selten ich – nach Eurem Mund
und weil ich hier wohl meine – schönste -Heimstatt fand‘
möchte gern mit Euch mein Glas erheben
und gern den wahren Trinkspruch rufen aus

Im Leben habe viel gewonnen – jedoch wohl auch zu viel gewagt
verlasse ich – jedoch wie jeder hier – dereinst mein Haus,
weil Zeit zu geh´n ist angesagt
trägt mit den Füßen „first“ – man mich hinaus
weil viel zu viel ist – hier – mit mir gescheh´n
weshalb den Blick auf meine leere Hülle Euch verwehr
und ich auch niemals Wiederkehr.

Der Blick zurück soll nur enthalten – das Gute –
welches wir gemeinsam einst erlebt
nicht dieses Trugbild welches heut – als Unfallfolg vielleicht
– vor unsrer aller Augen schwebt
deshalb den letzten Gang werd’t’ hier nicht gehen
und auch nicht ruhen – hier – in dieser ach so schönen Erd´
bin doch dereinst ganz still gekommen
werd von der Erde so – wohl – auch genommen
kein Mensch dann weiß – wo meine Grabstatt steht

(©G. J. Wagner, 31.01.2018)
„NEBELLAND“                                                     Heut Morgen als ich aufgewacht
Die Rollläden habe aufgemacht
Starrte in die graue Wand,
wäre am liebsten weggerannt.

Doch dann musst ich – an Dich – denken
Vorm Spiegel mir ein Lächeln schenken
Dein Lächeln scheint so warm und rein
Schenkt mir doch täglich Sonnenschein.

Mein Sonnenschein der bist nur Du
Schau Dir beim Lachen gerne zu
Muss immer wieder an Dich denken
Dir möchte ich mein Lachen schenken

Weil Du mir gibst – was – lang vergeblich sucht,
getrost geh – auf – die Zukunft zu
Dein Wesen gibt mir neuen Mut
Dein Lachen macht mein Leben gut.

Ich danke Dir von Herzen gern
Du bist und bleibst mein Sonnenstern
mein Herbstblatt lässt mein Herz genesen
wo bist so lange Du gewesen?

In meinem Herzen warst – von Anfang – Du
mein Augenleuchten – zeigt im Nu
wie sehr ich Deine Nähe schätze
weil andere die Messer wetzten

Mein Herzblatt schenkt im Herbste hier
ein lebenswertes Leben mir
Dein Schnee- und Froschkönig das will ich sein
weil Du mir machst mein Leben fein
alt werden möcht ich gern mit Dir
weil Deine Lieb – Du schenktest mir.                 (©G. J. Wagner, 15.10.2017)
„WOODSTOCK“                                              Weitergereiste junge Leute
Findest Du hier keine heute.
Trinkgelagen, Marihuana Rauch, freie Liebe
Generationen ohne Sand in dem Getriebe
Sahen diese Mauern nie
Nur Menschen die, wie Du und ich, Ihr alle hier
Strebsam waren, vielmehr jedem gaben
-eben mehr- als nur ein Bier!
Fallen hier auf ihre Knie.

Freie Liebe, Lust und Laune, hoch die Tassen,
langes Bart- und Kopfhaar gar,
Zügellose Menschen, Leute ohne Scham,
sind hier glaub ich, eher mehr als rar.

Eher triffst Du große Denker,
Weltbeglücker, Freudenspender,
arbeitssame Menschen, große
und auch kleine Geber,
herzlich gerne Grüße Sender.                          Keiner hüpft hier durch den Klee
Knochen, Herz und mehr, tun vielen weh.

Manche haben lange schon vergessen,
Was in der Kindheit sie besessen.
Eltern auf die man sich verlassen konnt,
in deren Liebe man sich sonnt.

Heile Welt, gute Familie, viele Freunde eben
Konnt behütet sich bewegen
Und schmerzte nach dem Sturz einmal das Knie
Papa, Mama, die Großeltern bekamen das rasch wieder hi (n).

Ein Kuss auf die Wange, ein liebevoller Blick
Schwupp wären die Schmerzen weg und die Sonne zurück.
Doch all das sahen viele hier noch nie
Blieben alleine stets mit schmerzen- und blutendem Knie.                                        (©G.j.Wagner, 19.01.2018)
„MEINE GELIEBTE KLARINETTE“

Sie ist aus Holz, hat Klappen und auch Löcher
Hört sich gut an, passt gut zu jedem frohen Spiel
Je mehr du übst, so spielst du umso besser
doch deinen Lippen geht es niemals besser,
im Fall du bläst sie allzu viel

16 Klappen und dazu die ganzen Löcher,
der Birne Habitus bestimmt den Ton
Nimmst in die Hand, setzt an sie,
presst Deine Lippen kraftvoll auf das Blatt
Gummierter Holzgeschmack ist so viel härter,
rasch trägst du Blasen dann davon
Stund um Stund versuchst sie zu beherrschen,
wirst Du oft dann des vielen Üben’s satt
Doch hältst du wieder sie in Händen,
lässt streicheln ihren Körper deiner Fingerkuppen Spiel
das Mundstück sitzt an deinen Lippen du bläst hinein,
freust dich wenn du den Ton getroffen hast

Melodienläufe leicht ertönen,
zart klingende Weisen schmeicheln deinem Ohr,
wenn du geduldig übst und übst,
kein Meister fiel jemals vom Himmel der Klezmer,
wer so was meint, der ist ein Tor!
Manch Stunde üben braucht es um
den schmeichelnd Klang der Klarinette
um reinen frohen Klang, zarter Melodienreigen,
im raschen Wechsel bringen Dir ans Ohr.
Am Ende fühlst du dich wie Gott in Frankreich,
freust Dich auf neue schwere Stücke
und auch auf jede neue Melodie.

(©G. J. Wagner, 02.06.2016)

 

„HERBSTZEIT“                                                      Erst plagt man sich, macht jeden Schritt,
bis zur Vervollkommnung gern mit.
Baut auf Kontakte, Erfahrung und auch Liebe,
nimmt alles mit, vertraut auf seine Triebe,
investiert um sich noch weiter zu entwickeln,
legt großen Wert, ist stolz auf seine Titel.

Erfahrung sammeln, noch und nöcher,
stopft hin und wieder auch schon Löcher.
Erfahrung hat man viel gemacht,
mit vielen Menschen auch gelacht.

Gewacht, gebangt, von der Wiege bis zur Bahre,
gefunden Freundschaft auch die wahre.
Hast Sohn gezeugt, Haus gebaut, gepflanzt ein Baum
Und Dir erfüllt auch manchen Traum.

Stehst im Zenite deines Lebens
und möchtest noch so vieles geben.
Doch kommt die Herbstzeit nach der Blüte,
es ändert sich des Lebens Güte.

Das grüne Blatt verändert sich in Bunt
Und deinen Stamm sucht plötzlich mancher Hund.
Dein Blick geht vorwärts, meist jedoch zurück,
entsprechend ändert sich dein Glück.

Bist froh für jeden neuen Tag
Und für die Menschheit die dich mag.
So geht dahin des Lebens Süße
Und du liegst plötzlich auf der Wiese.
Schaust auf den Kokon der da liegt,
während die Seel gen Himmel fliegt!

(©G. J. Wagner, 25.11.2012)

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s